Die Jahre 1980–1989
1980 ![]()
Das neue Jahr brachte
Veränderungen.
Auf der
Hauptmitgliederversammlung am 25. Januar stellten sich
die Sportkameraden K.D. Paech und G. Zithier nicht mehr zur Wahl. Sie
gaben
berufliche Gründe für die Nichtkandidatur an. Damit
musste nach 4 Jahren ein
Vorstand in neuer Zusammensetzung gewählt werden. 0.
Liesenfeld und J.
Jakuscheit nahmen die freien Plätze ein, K.H. Mietz, P.
Roggenbach und H.
Zimmermann sorgten als "alte Vorstandsmitglieder" dafür, dass
die
Vorstandsarbeit übergangslos weitergeführt werden
konnte.
Für den sportlichen
Ablauf gab es die Verlegung der
Punktspielsaison. Nach Beendigung der
Spielzeit 79/80 wurde parallel zur VBB - Punktspielsaison von August-
Mai
gespielt.
Die Saison 79/80 wurde Anfang
Februar beendet, die neue
Spielzeit begann im August, also 6 Monate später. Zur
Überbrückung dieses
langen Zeitraumes wurde vom FVF eine Beschäftigungsrunde
angesetzt.
Die 1. und 2. Mannschaft
konnten sich als Staffelsieger in der
Beschäftigungsrunde hervortun, wobei die 1. Garnitur von
ROT-WEISS so stark
eingeschätzte Mannschaften wie W.B. Allianz,BVG Nord und
Borussia Tempelhof
hinter sich lassen konnte.
In der Zeit vom 4. bis 7.
April
ging ROT- WEISS auf Reisen. Ziel war das bayerische Städtchen
Konstein. Gegen
den F.C. Konstein handelte sich unsere Mannschaft eine 1:3 Niederlage
ein.
Unvergessliche Merkmale für die Reiseteilnehmer waren eine
abenteuerliche Massenunterkunft
und das "Verlorengehen" von G. Fieck.
Am 8. Juni gab es die Radtour
„Rund um den Teufelsberg“,
Veranstalter waren J.Begner, K.-H.- Paech und H.Volkmann.
Das Rot-Weiß -
Sportfest wurde am 14. September unter der
Leitung vom I.Knossalla, P.Roggenbach und H.Wunderlich
durchgeführt.
Die 1.
Mannschaft hatte sich in dieser Saison mit den namhaftesten Gegnern des
Betriebsfußballs auseinander zu setzen. Die Devise konnte nur
lauten – nicht
absteigen – und so belegte man nach gutem Start, am
Jahresende einen
Mittelplatz.
Die
3. und AH- Mannschaften spielten vorn mit; die 2. Mannschaft landete
vorerst
auf einem Abstiegsplatz, konnte jedoch ein von der BSR veranstaltetes
Hallenturnier gewinnen.
|
1.Mannschaft:
h.R.v.l.: B.Lange,
Utz, Penski, Leuendorf, Pridöhl, R.Lange, Liesenfeld. Vorne
v.l.: Kirschstein,
Pirker, Skowronski, Jakuscheit, Maier |

1981 ![]()
Die 1. Mannschaft zeichnete
sich wieder einmal durch
Unbeständigkeit aus.
Während zum Ende des
Vorjahres ein positives Punktekonto
vorhanden war, stand man im April mit 12:16 Punkten auf dem 7.
Tabellenplatz
und hatte "Anschluss" nach unten. Die Wende kam ausgerechnet mit
einem 1:0 gegen die BfA.
Das Ergebnis bedeutete den 1.
Doppelpunktgewinn im Jahr 1981.
Dann folgte allerdings eine Serie von Spielen ohne Niederlage. Das
veranlasste
die FUWO vom 15. Juni 1981 mit Spielbericht und einer Schlagzeile auf
Rot-Weiß
aufmerksam zu machen.
Am Ende der Punktspielsaison
80/81
belegte die 1. Mannschaft mit 26:22 Punkten den 6. Tabellenplatz und
hatte sich
deutlich von der unteren Hälfte abgesetzt. Das Torkonto mit 33
geschossenen zu
39 kassierten Treffern wurde negativ abgeschlossen. Die
Schussschwäche der ROT-
WEISS - Stürmer blieb wie so oft das ungelöste
Problem.
Die AH - Mannschaft verpasste nur knapp den
Wiederaufstieg.
Darüber war keiner
der Spieler besonders traurig, so brauchte
man in der Senioren- Liga nicht gegen diverse Mannschaften der
Stadtreinigung
zu spielen.
Die 2.
Mannschaft
konnte sich in der Leistungsklasse
behaupten und belegte den 4. Platz.
Mit einem eindrucksvollen
Torkonto
schloss die 3. Mannschaft von ROT-WEISS die
Punktspielsaison ab. Hier
haben manchmal Spieler der 1. Mannschaft Torjagd geübt, ohne
damit die
Torausbeute in der Ersten zu verbessern.
Am 31. Mai gab es die Radtour
"Kreuz & Quer durch den Grunewald“.
Ein Grillfest wurde am 27.
Juni im
Jugendheim Holzmannstraße veranstaltet.
Die Sportkameraden U.Tscheslog, K.Maier und
D.Trenkler verließen
den Verein. Die beiden Letztgenannten verlegten ihren Wohnsitz nach
Amerika bzw.
ins Bundesgebiet.
|
|
Der Sportkamerad B. Penski
verlegte
aus beruflichen Gründen Anfang Mai seinen Wohnsitz nach
Hamburg. Er blieb
Vereinsmitglied, doch die 1. Mannschaft verlor einen der
Leistungsträger. Wer
erinnert sich nicht an seine individuelle Spielweise, sie war
für Freund und
Feind gleichermaßen schwer auszurechnen.
Vom 18. bis 20. September gab
es
eine Vereinsreise nach München.
ROT-WEISS spielte nicht Fußball, dennoch oder gerade deswegen
wurde die Reise
ein voller Erfolg. Die Reiseteilnehmer waren im Naturfreundehaus in
Dachau
hervorragend untergebracht.
Im Hofbräuhaus, auf
dem Oktoberfest
und am Sonntag im Kloster Andechs
bei
Frühschoppen und Brotzeit, ständig waren "Einige" mit
dem süffigen
bayerischen Bier beschäftigt.
Der Besuch dieser
Bundesligabegegnung am Sonnabend
war einer der Höhepunkte. Der Tabellenzweite empfing den
damaligen
Spitzenreiter der Bundesliga. Beide Mannschaften konnten den
Ansprüchen einer
Spitzenbegegnung vollauf genügen. (Bayern-1.FC Köln,
4:2) Die Stimmung im
Münchner Olympiastadon, trotz regnerischen Wetters, war
für uns Berliner ein
eindruckvolles Erlebnis.
gegen
4:2
Die
im August begonnene Punktspielsaison 81/82 brachte der 1.
Mannschaft am
Jahresende einen 6. Tabellenplatz.
Die AH
- Mannschaft belegte in dieser Saison nach 9 Spielen den 2.
Tabellenplatz, hatte zum Spitzenreiter Wasser 75 jedoch einen
Rückstand von 4
Punkten. Für einen Aufstieg in die
AH-Liga würde es wohl wieder nicht reichen.
1982 ![]()
Das Jahr der Fußball
- WM in Spanien brachte in
sportlicher Hinsicht für ROT - WEISS Höhen und
Tiefen. Die 1. Mannschaft erreichte
nach Siegen gegen BVG Spandau, Strabag,
BVG Nord und BVG Lichterfelde das ÖTV
-
Pokalendspiel. Kampfgeist und Nervenstärke waren die
Tugenden, die der
Mannschaft diesen Erfolg bescherten. Die Pokalgegner Strabag und BVG
Lichterfelde konnten erst nach Elfmeterschießen bezwungen
werden. Das Endspiel
wurde am 15. Mai im Stadion Wilmersdorf ausgetragen, der Gegner war die STADTREINIGUNG. Hier machte ROT
–
WEISS bei einem 0:2 keine besonders
gute Figur.
Trotz der Niederlage ist zu
vormerken, dass die Endspielteilnahme im
ÖTV- Pokal als der bisher
größte
sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte anzusehen ist.

Nach dem Endspiel trafen sich
beide
Mannschaften erst zu einem gemeinsamen Mittagessen und danach im
Jugendheim
Holzmannstraße, wo ROT - WEISS zur Feier des Tages eine
Grillparty
veranstaltete.
Die ÖTV- Pokalrunde
82/83 brachte
dann den sportlichen Tiefpunkt.
Platzierungen in der
Punktspielsaison 81/82:
1. Mannschaft: Platz 5
2. Mannschaft: Platz 10
AH-Mannschaft: Platz 4
Für die
Punktspielsaison 82/83
wurde die 3. Mannschaft nicht mehr
gemeldet. Begründung; mit 57 aktiven Mitgliedern ist
der Spielbetrieb mit 4
Mannschaften nicht aufrechtzuerhalten. Die vergangene Saison hat
gezeigt, dass
viele "Aktive" zu selten für den Spielbetrieb zur
Verfügung stehen.
Für andere ROT-WEISS - Mitglieder verminderte sich damit das
Spielangebot.
Nach der 1.Mannschaft schieden
auch
die beiden anderen Rot-Weiß-Mannschaften aus dem jeweiligen
Pokalwettbewerb
aus.
Bis in das Halbfinale
drang die AH -
Mannschaft nach Siegen gegen Herta- Schweissfurth, Flor-Otis
und BA
Reinickendorf vor, dann kam das Pokal-Aus mit einer klaren 1:7
Niederlage gegen
die Mannschaft von Feuerwehr-Süd.
Die Platzierungen am
Jahresende in
der Punktspielsaison 82/83 brachten nichts Neues. Die 1.
Mannschaft
hatte einen Platz im Mittelfeld, die 2. und AH- Mannschaften im unteren
Tabellendrittel.
Außer der Grillparty
am Tage des
Pokalendspiels gab es am 18.12. im Jugendheim Holzmannstraße
eine
Weihnachtsfeier. Weitere Veranstaltungen wie die Faschingsfeiern der
letzten
Jahre hatte ROT- Weiß in diesem Jahr nicht zu bieten.

Grillfeier
1983: Rodewald, Zimmermann, P.Roggenbach
Fasching
Anfang der 80er:
W.Zingler, M. Roggenbach, P.Roggenbach, G.Zithier,
B.Zithier, G.Paech
1983
Die 1. Mannschaft
stand in
der Punktspielsaison unter besonderem Leistungsdruck. Aus
den beiden Ligastaffeln A und B sollten in der nächsten Saison
die
jeweils ersten sieben Mannschaften die neue Oberliga bilden.
Erst mit den
beiden letzten Punktspielen konnte sich ROT - WEISS auf den 6.
Tabellenplatz
vorschieben und sich damit die Zugehörigkeit zur
Oberliga sichern.
Einen Tabellenplatz im unteren
Drittel erreichte die 2.Mannschaft von ROT- WEISS.
Damit konnte man sich
für die in der nächsten Saison zu einer Staffel
zusammengefassten Leistungsklasse
nicht qualifizieren. Am Jahresende belegte man in der
Punktspielsaison
82/83 in der Staffel U1-B den
letzten Tabellenplatz.
Die AH - Mannschaft
schloss
die Saison 82/83 mit einem Platz in der unteren Tabellenhälfte
ab. Die
Punktspielsaison 83/84 brachte keine wesentliche Veränderung
in der
Platzierung.
![]()
1984
Mit Spannung erwarteten die
Akteure
der 1. Mannschaft die neue Saison. Mit Mühe konnte Betreuer O.
Liesenfeld den
Optimismus einiger Spieler bremsen. Seine Rechnung war einfach: Wenn
ROT-WEISS
in der zweigleisigen Liga mit 13 Mannschaften jahrelang Platz 5 oder 6 belegte, dann kann in der
eingleisigen
Oberliga nur Platz
10 bis 12
herauskommen. Insofern würde man von Anfang an gegen den
Abstieg spielen.
Ein Teil der Mannschaft
bereitete
sich mit regelmäßigem Trainingsbesuch auf die neue
Saison vor. Das Training
wurde unter der Leitung von U. Leuendorf auf der Rodelbahn an
der Krummen
Lanke durchgeführt
O. Liesenfeld sollte mit
seiner
Prognose richtig liegen. Am Jahresende belegte die Mannschaft nach 15
Spielen
den 12. Tabellenplatz, das bedeutete zum Saisonende den Abstieg
aus der Oberliga in die Liga.
Alle drei ROT –
WEISS -
Mannschaften schieden frühzeitig aus den Pokalwettbewerben aus.
Der Sportkamerad T.
Krämer siedelte
im Mai nach München über und stand der Mannschaft nur
gelegentlich bei Berlin
-Besuchen zur Verfügung. Der Sportkamerad T. Schmidt nahm
lediglich an 2
Punktspielen teil. Diese beiden Spieler fehlen der 1. Mannschaft, sie
gehörten
in den letzten Jahren zu den spielbestimmenden Leuten.

Links:1.Männer
h.R.v.l.::v.Allmen,Leuendorf, D.Lange, M.Vater,
Pirker, C.Ehl, Malek,Liesenfeld, v.R.v.l.:Held, R.Lange,
Pridöhl,
Bläsing, Rodewald, A.Vater
Rechts: Alte Herren: S.Volkmann, Paech, Liesenfeld, R.Lange, Polauke,K.-D.Arp, Pridöhl, P.Roggenbach, v.R.v.l. H.Volkmann, Knossalla, Rodewald, Begner, Bläsing
1985 ![]()
Das Jahr der Staffelsiege !!!
Nach einem kurzen Gastspiel in
der
Liga schaffte die 1. Mannschaft mit 3 Punkten Vorsprung den Aufstieg in die Oberliga.
Da sagten die Alten
Herren, was die können, können wir auch!
Erster Platz in der Staffel A: ROT-WEISS Tempelhof. Ein
stolzer
Erfolg !

Links:1.Männer
h.R.v.l.::.R.Lange, v.Allmen, M.Vater, .Elsasser,
Pirker, Herrschaft, Liesenfeld, vorne v.l.: Rodewald, Pridöhl,
Held, Bläsing,
A.Vater. Rechts:AH-Mannschaft: H.R.v.l.: K.-D. Arp, Polauke, Fieck,
Pridöhl, Jakuscheit,
Roggenbach; vorne v.l.: S:Volkmann, R.Lange, .Begner, Knossalla, Held,
Leuendorf
Die 2. Mannschaft
belegte
den fünften Tabellenplatz
Im September begann der Kampf
ums
Überleben in der Oberliga. Am Ende des Jahres 1985 belegte die
1. Mannschaft
den vorletzten Tabellenplatz mit 4:14 Punkten und dem sagenhaften
Torverhältnis
von 8:27.
Am 29. und 30. Juni 1985 fand im
Volkspark Mariendorf ein
Bezirkssportfest statt. Wir nahmen mit 2 Mannschaften daran teil und machten den Sieg unter uns aus.
An Festivitäten
hatten wir am 16. Februar die
Faschingsfeier, am 2. Juni die Radtour und am 21. Dezember unsere
Weihnachtsfeier.
1986 ![]()
Das Jahr 1986 begann
zunächst mit Veränderungen im
Vorstand. Jürgen Pirker und Bernd Held stellten sich nicht zur
Wiederwahl. Es
kandidierten statt dessen Mathias Vater und Rainer Lange, die auch
einstimmig
gewählt wurden. Sportlich
sah es zu Beginn des Jahres gar nicht gut aus. Die 1. Mannschaft stand
auf
einen Abstiegsplatz, und Besserung war nicht in Sicht.
Somit war der Abstieg
in die Liga nach
elf Niederlagen von fünfzehn Spielen besiegelt.
Wer da nun glaubte, man
könne in der Liga nun gleich um den Wiederaufstieg mitspielen,
sah sich
getäuscht. Es setzte bis zum Jahresende 4 Niederlagen, zwei
Unentschieden, bei nur
2 Siegen. Im Dezember fand sich die 1. Mannschaft auf dem 10. Platz
wieder und
war mitten drin im Abstiegskampf.
Ganz anders sah es bei der 2.
Mannschaft aus. Sie führte zu Beginn des Jahres die
Tabelle an. Leider
konnte die Mannschaft diesen guten Platz nicht halten. Als Hauptgrund
muss man
personelle Probleme anführen. Es gab häufig das
Problem die Mannschaft voll zu
bekommen, geschweige denn an zwei Spieltagen mit der gleichen
Aufstellung
auflaufen zu können. Dies führte zum Saisonende dazu,
dass die 2. Mannschaft
auf den 5. Platz zurückfiel. Es wurden dabei aber immerhin 70
Tore geschossen,
und das Punktverhältnis war mit 28 : 20 positiv.
Für die
AH begann das Jahr auch recht gut.
Man spielte in der höchsten Klasse
und stand zum
Jahreswechsel auf dem 3. Tabellenplatz. Leider folgten auch hier zu
unterschiedliche Leistungen, als dass man sich in der Spitze
hätte festsetzen
können. Es gab mehrere knappe und unglückliche
Niederlagen. Man erreichte
letztlich immerhin noch einen beachtlichen 5. Tabellenplatz bei
positivem
Punktverhältnis (23:21) und einem Torverhältnis von 42:51.
Für das kommende Jahr
galt es für die Senioren,
möglichst gleichbleibende Leistungen zu zeigen, sonst
würde man die höchste
Spielklasse nicht halten können.
1987 ![]()
Am Anfang des Jahres
1987 musste die 1. Mannschaft sehr aufpassen, dass sie nicht in arge
Abstiegsnot geriet. Die Erste konnte sich aus der Abstiegszone
lösen und
erreichte am Ende der Saison noch einen befriedigenden 9. Tabellenplatz.
Die
neue Saison brachte in der 1. Mannschaft personelle
Veränderungen. Mehrer
ältere Spieler gingen in die Senioren ab, und neue,
jüngere, spielstarke
Spieler rückten nach. Die Hauptaufgabe des Trainers war also,
die Spieler zu
integrieren und eine starke Einheit zu formen.
Man
befand sich zum Jahresende nun auf den 7. Tabellenplatz, aber diese
neue
Mannschaft sollte sich zweifellos noch verbessern.
Die
2. Mannschaft lag zu Beginn des Jahres auf dem 9. Tabellenplatz. Man
konnte
aber die restlichen Spiele in der Mehrzahl gewinnen und konnte sich so
noch auf
den 5.Platz vorarbeiten.
Die
AH ereilte in diesem Jahr das
gleiche Schicksal wie im Vorjahr die 1.Mannschaft. Man
musste leider aus der
höchsten Spielklasse absteigen.
Zum Jahresbeginn stand man schon auf einem Abstiegsplatz. Bei vier
Niederlagen
und einem Unentschieden gegenüber nur 2 Siegen rutschte man
sogar auf den
letzten Tabellenplatz ab. Mit 12:6 Punkten und 17:12 Toren stand man
auf dem 4.
Tabellenplatz mit berechtigten Hoffnungen auf einen Wiederaufstieg.
Wenn weiter
so gleichmäßig gespielt wird, sollte dies auch
möglich sein.
1988 ![]()
Das Jahr 1988 muss man
für den
Verein als überwiegend positiv bewerten. Es gab wie schon 1987
mehrere
Neuaufnahmen von jungen Spielern, die nicht nur Fußball
spielen wollten,
sondern auch aktiv am Vereinsleben teilnahmen. Man muss in diesem
Zusammenhang
besonders Roger Dudek und Mathias Vater erwähnen, die sich als
unermüdliche
„Spielschlepper" betätigten.
Die
Jahreshauptmitgliederversammlung war mit nur 16 Teilnehmern
äußerst schwach besucht.
Nach den diversen Berichten vom Vorstand und Betreuern wurde in diesem
Jahr
auch noch der Ausschuss für die im nächsten Jahr
stattfindende 35 Jahrfeier
gewählt.
|
|
Am 27.2.88 wurde im Jugendheim
Holzmannstr. eine
Faschingsfeier veranstaltet. Sie wurde wie vorher auch schon von Karin
und
Jochen Begner organisiert. Die Beteiligung war gut und die
Kostüme originell.
Die Stimmung war Dank einiger ausgesprochener Frohnaturen im Verein
hervorragend.
Fasching
1984:
Links.:U.Niederstraß.Liesenfeld,B.Zithier
Rechts:K.Niederstrass,.G.Zithier,R.Lange
|
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Das Jugendheim Holzmannstraße
Im Sommer wollte der Verein
dann
seine alljährliche Grillfeier abhalten. Dazu wurde auf dem
üblichen Weg die
Nutzung des Jugendheimes Holzmannstr.
beim Bezirksamt beantragt.
Zu unser aller Überraschung wurde uns dies nach 34 Jahren
verweigert.
Zurückzuführen war dies im Wesentlichen auf nicht
nachzuvollziehende
Behauptungen des Heimleiters. Leider stellte sich das Bezirksamt hinter
diesen.
Der Vorstand versuchte alles und ging letztlich sogar bis zum
Bezirksbürgermeister.
Man wollte wenigstens versuchen, die Weihnachtsfeier im Jugendheim zu
retten.
All dies führte leider nicht zum Erfolg. Es bleibt uns nur die
Hoffnung, dass
der Heimleiter seine Behauptungen offiziell zurücknahm, was
leider nicht
geschah.
Damit
war der Ort unserer Gründungsstätte und das
Gebäude,
welches unseren Vereinsnamen
begründete,
für uns unzugänglich geworden!
Im August stand mal wieder
eine
Reise auf dem Programm. Das Ziel war, wie schon einmal vor elf Jahren,
die
"Goldene Stadt“ Prag. Am
12.8.
machten sich 21 Rot-Weiße für 3 Tage auf den Weg.
Auf dem Programm standen
interessante Dinge wie „Römerfest mit
Freibier“, eine Schiffsparty auf der
Moldau mit Schwarzbier m. Cocktail und Grillspezialitäten, ein
Varietebesuch
und Bierprobe im Ufleku sowie ein Restaurantbesuch im
berühmten „Schwejk“.
Selbstverständlich
fand auch ein
Fußballspiel statt, das von den "Rot-Weißen"
gewonnen wurde. Gott sei
Dank konnte Ulli Leuendorf diesmal an einem Trikottausch gehindert
werden, da
wir in unserem „Originalsatz“ des 1.FC
Köln spielten.

stehend
v.l.:Riebeck, Utz, Leuendorf, Kienast, Liesenfeld,
Przybylski, Skarabis, Krämer
kniend v.l.: Tjarks, Lazarus, Rodewald, Pusch, C.Mietz, M.Vater
Genächtigt hatten wir
im Hotel Europa
am Wenzelplatz, herrlich zentral, gegenüber dem Radschin, den
wir ebenfalls
besuchten, wie die „Goldene Gasse“.
Dass trotz allem eine
gelungene
Weihnachtsfeier stattfand, ist vor allem Peter Rodewald zu verdanken.
Er
stellte dem Verein kurzerhand die Kantine seiner Firma zur
Verfügung. Darüber
hinaus versorgte er die Gäste mit einem Weihnachtsessen, das
man
uneingeschränkt als sehr gut bezeichnen konnte. Für
unsere
"Kleinsten" kam wie in jedem Jahr der Weihnachtsmann und brachte
für
alle eine Überraschung mit. Für die
"Älteren" wurde, wie in den
letzten Jahren auch, eine Tombola veranstaltet, die sehr gut angenommen
wurde.
Die vergangene Saison stand
bei der
1.Mannschaft im Zeichen des Neuaufbaus, nachdem
mehrere Stützen aus
Alters- oder Zeitgründen nicht mehr voll zur
Verfügung standen. Über die
gesamte Saison hin gesehen, zeigte sich jedoch wieder die alte
Rot-Weiße - Schwäche,
dass viele Spielereinladungen notwendig waren, um jeweils
vollzählig auflaufen
zu können. Dies brachte die 1.Mannschaft zwischenzeitlich
sogar in arge
Abstiegsnot, die dann jedoch glücklicherweise gegen Ende der
Saison 87/88 durch
einen guten Endspurt abgewendet werden konnte.
Zu guter Letzt stand dann ein
7.
Platz mit einem gerade noch positiven Punktverhältnis und dem
schlechtesten
Torverhältnis, seit Ulli Leuendorf im Jahre 1984 den
Trainerposten der Ersten
übernahm.
Das erstaunliche dabei war: 45
Tore
wurden von einer Rot-Weiß Mannschaft auch schon lange nicht
mehr geschossen.
Bei 50 Gegentreffern
hieß das also,
die Defensivarbeit zu verbessern, dann hatte diese Mannschaft eine
Zukunft.
Spiele
Tore
Punkte
1) TEB
2/Pol.
2) Commerzbank
22
49:34
30:14
3) Axel Springer
22
50:48
23:16
4) BA Reinickendorf
22
57:38
26:18
5) FG Südwest
22
45:33
25:16
6) Berliner
Lehrer
22
39:41
23:21
7) RW Tempelhof
22
35:47
23:21
8)-12)......
Zu den SENIOREN:
Im Januar 1988 sah die
"FuWo" unsere Rot-Weiß-Senioren, sozusagen als das
"Korsett“ des
Vereines, auf dem 4. Platz mit positiven 13:7 Punkten und 18:13 Toren.
Im letzten Spiel der Saison
gelang
den Senioren dann noch ein Achtungserfolg gegen den schon feststehenden
Meister
BVG SVU 59 mit 2:1. In der Abschlusstabelle der Saison 87/88 rangierte
RWT dann
auf dem 5. Platz mit 25:19 Punkten und 41:40 Toren.
Saison 88/89:
Die Aussichten auf die Saison
der 1.Mannschaft
sah der Trainer insgesamt positiv, der Altersdurchschnitt war durch
Spieler wie
Kienast, Przybylski, Pusch, M.Frank und C.Mietz erheblich gesenkt
worden, die
Trainingsbeteiligung, Kameradschaft und Moral der Truppe waren gut.
Ziel für die
nächste Saison war es,
attraktiven Fußball zu spielen, die Verbesserung des
taktischen Verständnisses,
so dass die Rot-Weiß-Familie wieder Freude verspüren
sollte, zuzuschauen, „dann
könnte diese Mannschaft in der Spitze der Liga
mitspielen“ meinte der Trainer
der 1. Mannschaft, Ulli Leuendorf.
Durch die erwähnten
Neuaufnahmen
profitierte an meisten die 2. Mannschaft. Sie
spielte so stark wie
eigentlich noch nie. Auch machte es kaum noch Probleme, die Mannschaft
voll zu
bekommenen, es war meistens das Gegenteil der Fall. Die gesunde
Mischung von
Jung und Alt war gelungen, denn der Tabellenplatz spiegelte dies wider.
Im
Dezember 88 sieht die "FuWo" Rot-Weiß II
auf dem 2.
Tabellenplatz. Die Verteidigung mit den Volkmannbrüdern und
Felix Maaß war kaum
zu überwinden, dazu mit Andreas Klotz ein Torschütze
der Sonderklasse. Er traf
allein in elf Spielen nicht weniger als 21 Mal. Allerdings setzte es
auch die höchste
Niederlage, die es bis dahin bei Rot-Weiß je gegeben hat.
Es schlug
nicht weniger als 17 Mal im Rot-Weiß-Kasten ein.
Insgesamt konnte man sagen,
dass
die Moral und Kameradschaft in der 2. Mannschaft stimmte, und dass es
wieder
Freude machte, in dieser Mannschaft zu spielen.
1989 ![]()
1988/1989,
die erfolgreichste Saison seit Vereinsgründung
35 Jahre dauerte es, bis
Rot-Weiß
den ganz großen Erfolg landete:
· Die
1. Mannschaft wurde
ÖTV-POKALSIEGER der 1. Mannschaften.
· Ein abschließender
4. Platz in der Liga Staffel A für die 1. Mannschaften,
wo sich im Nachhinein alle einig waren, dass der Aufstieg im Bereich
des
Möglichen lag.
· Die 2.
Mannschaft wurde
Tabellenzweiter in der Tabelle der Staffel A, für untere
Mannschaften. Mit
einem Sieg im Relegationsspiel gegen die Berliner Bank gelang der Aufstieg in
die höchste Klasse für 2. Mannschaften, in
die Leistungsklasse.
· Sieger in
einem gut besetzten Hallenturnier zur
Auftaktveranstaltung der Jubiläumsfeierlichkeiten
von Rot-Weiß. In einer vom Vorstand und dem Festausschuss
großartig
organisierten Veranstaltung holte die 1. Mannschaft von
Rot-Weiß-Tempelhof den
Turniersieg.
1.)RWT 1
8:4
6:4
2.)SEL
5:4
6:4
3.)BA Tempelhof
2:5
4:6
4.)Traber FC
5:4
3:7
5.)RWT 2
1:10
3:7
Für viele unvergessen
die interessanten und geselligen Reisen,
die eine nach Budapest
und die andere als Jubiläumsfahrt
ins "Haus Belvedere" nach Lichtenstein
im Frankenwald. Leider liegen hier keine Reiseberichte vor.

Links:
Unsere Elf in Budapest,h.R.v.l.::Kienast, S.Volkmann,
Leuendorf, Utz, Bläsing, M.Vater, v.R.v.l.:Przybylski, Begner,
Pusch,
J.Volkmann,Held, Tjarks
Rechts: Spaß im Budapester
Bad:h.v.l.:G.Reichert,Tjarks,Kienast,M.Vater,Leuendorf,Pusch,unten:Pridöhl
Gewinn des
ÖTV
–POKALS, der erste große Titel für
Rot-Weiß Tempelhof!
Nach einem Freilos in der
ersten
Runde, qualifizierten wir uns durch Siege über
Südwest 8:1 , Blau-Weiß-Mefra
5:2, Tornow 8:2, Bekum 4:1 mit
verhältnismäßig klaren Siegen für
das Pokalendspiel.
Im Halbfinale ging es gegen den ersten großen Brocken aus der
Oberliga, Wasser
75. Interessant war, dass nach dem blamablen 1:2 gegen Justitia in der
Meisterschaftsrunde, welches wohl alle Hoffnungen auf den Aufstieg
vereitelte,
der Vorschlag aus der 1. Mannschaft kam, die Aufstellung auf mehreren
entscheidenden
Positionen zu ändern. Uwe Lazarus rückte
zurück in die Liberoposition, was wohl
schon die ganze Saison sein Wunschtraum war. Harry von Allmen spielte
dafür
Außenverteidiger bzw. defensives Mittelfeld und
fügte sich in dieser Position
blendend in das Spiel ein. Da diese Umstellung das Offensivspiel der
Mannschaft, nach Meinung des Trainers, entscheidend schwächte,
konnte er
Pirker, trotz Marathonlaufens, zu einem Comeback bewegen. Diese
Konstellation
wurde dann in zwei Spielen, gegen die BEWAG 4:2 und BVG Spandau 2:2,
mehr oder
minder erfolgreich geübt. Wasser 75 wurde dann durch die
konzentriert zur Sache
gehenden Rot-Weißen in der ersten Halbzeit kalt erwischt.
Durch Tore von Harry
v. Allmen, 27. Min., Frank Schmiedke , 34. Min. und Mathias Vater, 39.
Min.,
führte man schon fast uneinholbar 3:0, ehe Wasser 75 in der
40. Min. den
Anschlusstreffer zum 3:1 erzielen konnte.
In der zweiten Halbzeit zeigte
Rot-Weiß dann Nerven und mit fortlaufender Spielzeit auch
Konditions- und
Konzentrationsschwächen. Folgerichtig fielen dann auch die
Treffer zum 3:3, in
der 53. und 68. Min. für den Oberligisten. Turbulente
Schlussminuten waren noch
zu überstehen, in denen aber auch Wasser 75 dem harten Kampf
Tribut zollen
musste und die Rot-Weiß Abwehr um die überragenden
Hesse und Lazarus jederzeit
den Überblick behielt.
Somit war ein entscheidendes
Elfmeterschießen vorgegeben, wo die von Ulli Leuendorf
benannten Schützen,
Lazarus, Pirker, Schmiedke, M.Vater und Kienast, keine Mühe
hatten zu
verwandeln , während der erste Spieler von Wasser 75 bereits
vergab. Damit
stand am Ende ein 8:6 Sieg. Wir hinterließen einen
sprachlosen und überraschten
Oberligisten.
Nach dem höchsten
Saisonsieg in der
Meisterschaft, über Commerzbank mit 9:1 , ging es am 27. Mai 1989 im ÖTV-Pokalendspiel,
gegen BA Steglitz. Austragungsort war das Stadion
Neukölln , der Rasenplatz
in der Oderstr.
Die erste Elf des Pokalfinales
bestand aus:
Hesse
Lazarus
Prybylski
A.Vater
v.Allmen
M. Vater
Rodewald
Schmiedke
Kienast
Pirker
Pridöhl
Eingewechselt wurden: Pusch für Rodewald und Herrschaft für Przybylski
Zum Spielbericht der FuWo
seien
noch einmal einige Punkte zu erwähnen. Zum einen, dass beide
Mannschaften unter
der großen Hitze zu leiden hatten, zum anderen , dass hier
eine Ligamannschaft
, also ein klarer Außenseiter, auf einen Oberligisten traf.
Nun war aber BA
Steglitz durch das Halbfinalergebnis gewarnt und spielte nicht so, wie
man es
von der höherklassigen Mannschaft erwartete. Beide
Mannschaften hatten in der
gesamten Spielzeit, mit Verlängerung, die
Möglichkeit, das Spiel für sich zu
entscheiden.
Am Ende der
Verlängerung stand dann
ein gerechtes 0:0 und somit mussten die bewährten
Elfmeterschützen aus dem
Halbfinale, in gleicher Reihenfolge, die Kastanien aus dem Feuer holen.
Auch
hier war dann wieder die bessere Konzentration der Schützen
auf unserer Seite.
Da die beiden ersten Steglitzer vergaben und bei uns keiner patzte,
überließ
Mannschaftskapitän M. Vater unserem Elfmeterschützen,
U. Kienast , den alles
entscheidenden vierten Schuss!

Unbeschreiblicher
Jubel: v.l.: Pirker,A.Vater,M.Vater,Liesenfeld,Rodewald,Pridöhl,Kienast,M.Frank
Spielereinsätze in
der Saison des Pokalsieges:
Schmiedke 27, Pridöhl
26, v.Allmen
25, Kienast 25, Przybylski 25, Lazarus 25, M.Vater 24, Pusch 24,
A.Vater 21, C.Mietz
19, Frank 17, Rodewald 17, Hesse 13, Klukas 13, Skarabis 11, Herrschaft
10,
Pirker 6, Grzeschik 3, Held 2, D.Begner 1, Bettac 1, Bläsing
1, Maaß 1,Tjarks 1

Stehend
v.l.:Mietz, Klukas, C.Mietz, Pirker, v.Allmen, Kienast, Przybylski,
Schmiedke,
Lazarus, M.Vater Leuendorf,Liesenfeld;
Kniend v.l.: Herrschaft, Pridöhl, Rodewald, Hesse, Frank,
A.Vater, Pusch
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Abschließend muss im Bericht über diese Saison noch ein besonderes Wort über zwei Spieler verloren werden, ohne dabei die Leistungen aller anderen zu vernachlässigen. Da ist die Rede von Peter Rodewald , bei dem der Trainer erst nach sechs Spielen merkte, dass er, trotz des Alters, nicht an ihm vorbei kommt. Festzustellen ist, er war eine DER Stützen der Saison. Und von Jürgen Pirker der, wie er selbst fand, trotz seines späten Einstandes, noch einmal großen Spaß am Fußball fand. Nach einer so erfolgreichen Saison, die uns einen guten Mittelfeldplatz einbrachte, hieß es daher, nach vorn zu sehen und mit Blick auf die "ewige Tabelle der Oberliga: “Der Aufstieg muss her „
Trainer
Leuendorf u.Kapitän M.Vater
In der Saison 88/89 hatten es
die RWT-Senioren.
mit bekannten Namen des Betriebssports zu tun. Es handelte sich um
Blau-Gelb
51, die SG Schering, GASAG, SG Siemens, Borsig, BSR D, Schindler, Bewag
und BA
Charlottenburg. Zu erwähnen wäre noch, dass im
Beamtenbundpokal gegen die
übermächtige Feuerwehr mit 2:5 das Aus kam. In der
Tabelle nahm RWT an Ende des
Jahres den 5. Platz mit 11:9 Punkten ein.




