Die Jahre 1990–1999
1990 ![]()
Saison 1989/1990 -
Oberligaaufstieg
Die
alten Rot-Weiß-Recken mögen dem Schreiber (Trainer
Ulli Leuendorf) verzeihen,
aber dies war wohl eine der besten Mannschaften, die
für diesen Verein
spielte.
Der
erfahrene Michael Hesse im Tor mit
der notwendigen Erfahrung, Übersicht und
Strafraumbeherrschung. Sein Vertreter
Andy Pusch, phantastisch auf der
Linie, mit Abstrichen in der Strafraumbeherrschung, auf den jederzeit
Verlass
ist, ein echter Rot-Weißer. Lazarus,
zu ihm möchte ich als Trainer sagen, mit welchem Ehrgeiz und
vorbildlichem
Einsatz er sich in Spiel und Training - trotz aller beruflichen
Schwierigkeiten
- in diese Mannschaft reingekniet hat, verdient Anerkennung, seine
Regie vom
Liberoposten aus war Extraklasse und zeugt von Oberligaerfahrung. Mit Andy Vater im Deckungszentrum, einem
kompromisslosen Manndecker, den sich keiner als Gegenspieler
wünscht. Rainer Przybylski
mit seinen bescheidenen
spielerischen Mitteln als sehr unangenehmer Verteidiger. Frank Schmiedke, der defensive
Mittelfeldmann, der sich nach taktischen Gegebenheiten wieder ins
Deckungszentrum zurückfallen ließ oder mit
großem Laufpensum den Offensivdruck
über die linke Seite nach vorne trägt. Sein Pendant
auf der rechten Seite,
Matthias Vater, der
Mannschaftskapitän, der schon soviel Verantwortung in diesem
Verein trägt, ein
kämpferisches und spielerisches Vorbild, wunderschön
anzusehen seine Vorstöße
aus der Tiefe des Raumes und die daraus resultierenden Tore. Der
Youngster M. Frank, in dieser
Saison endgültig zum
Stammspieler avanciert, die Defensivrolle mit Deckungsaufgabe im
Mittelfeld
scheint ihm zu liegen, seine Offensivfähigkeiten litten
darunter jedoch, sind
aber mit wachsender Erfahrung und Spieltechnik auszubauen. Uwe "Balu"
Kienast,
von den technischen Fähigkeiten einer der Besten, die jemals
bei
Rot Weiß spielten; einziger Wermutstropfen: Gewichtsprobleme,
wenn er aber die
Gegenspieler „austanzt“ seine fulminanten Tore
schießt, Freistöße versenkt,
dann ist seine Beliebtheit in diesem Verein zu erklären. Dazu
kommt seine
mitreißende Art, die Mitspieler zu motivieren und an seiner
guten Fußballkultur
teilhaben zu lasen. Jürgen Pirker,
hauptberuflich „Marathonläufer", oft
zurückgetreten oder totgesagt, konnte
nochmals vom Trainer überzeugt werden, dass die 1. Mannschaft
ohne ihn noch
nicht auskommt; seine spielerischen Mittel sind bekannt und in der
Achse mit
Kienast war er die entscheidende Persönlichkeit für
den Erfolg in dieser
Saison. Der alte Mann Robert Pridöhl,
der sich einen persönlichen Wunsch erfüllte und nach
Jahren der Verlässlichkeit
im Tor nun noch mal seine offensiven Fußballstiefel
schnürte und den Sturm
anführte, mit all seiner Erfahrung und "Ausgewichstheit",
beitragend
zur erfolgreichen Mischung der Aufstiegself. Nochmals Andreas Pusch, der als Vertreter von Hesse
seinen Mann stehend, viermal im Tor, mit dreizehn vollen
Einsätzen und acht
Ein- oder Auswechslungen (ca. je eine Halbzeit), immerhin als zweiter
Stoßstürmer 18 Tore erzielte, also der eigentliche
Goalgetter, ein Vorbild an
kämpferischem Einsatz- und Leistungswillen.
Die Reservebank besetzt mit
Peter Herrschaft, jederzeit
einsetzbar in der Abwehr, der aus beruflichen Gründen nicht
voll mitziehen
konnte. Henry Klukas, der ebenfalls
aus beruflichen Gründen oft verhindert war, der mit mehr Zeit
und
Leistungsbereitschaft zum Stammspieler hätte
aufrücken können, Harry v. Allmen,
mit Problemen im Verhältnis zum
Trainer nach seiner blamablen Vorstellung im Pokalspiel gegen
BVG-Schwarz-Weiß.
Rolf Lehmann, einer aus der jungen
Garde der "Zweiten", der sich nahtlos als Manndecker in den
Abwehrblock einfügen kann. Achim Ibrom,
einer der ersten, die aus der DDR zu uns stießen, der
Stoßstürmer mit
allen notwendigen fußballerischen
Anlagen,
der aber leider vom
Verletzungspech
verfolgt ist.
Als
letztes seien noch zwei Spieler aus dem Kader dieser Saison
erwähnt, zum einen Rodewald,
der sich anschickte, noch
eine Saison in der „Ersten“ draufzusetzen und dann
durch eine langwierige
Knieverletzung ausfiel, zum anderen Marco Hollert,
ein weiterer Spieler aus der jungen Garde der Zweiten, der erst
ziemlich spät
in den Kreis der Ligamannschaft vom Trainer geholt wurde, aber durch
seine
Spielweise im Sturm und seine Tore bewies, dass ihm die Zukunft bei
Rot-Weiß
gehört.
Saisonübersicht 89/90
- Die
Stationen zum Aufstieg
Mit Siegen über
Sparkasse, BVG
Nord, WTB-Bau, Berliner Lehrer und Süd 73 legte die Mannschaft
einen
phantastischen Saisonstart hin, bis das Spitzenspiel gegen Waggon Union
mit 2:1
verloren ging. Wie sich später herausstellte, bei der Waggon
Union unter
Zuhilfenahme nichtgemeldeter Spieler. Einem Sieg gegen Kreuzberg 11
folgte dann
die wohl bitterste Niederlage gegen die vermeintlich
schwächere Mannschaft von
Stern 66. Zum erstenmal wetterbedingt auf dem kleinen, schmalen
Kunstrasenplatz
in der Markgrafenstraße schaffte es Stern uns 3:1
niederzukämpfen. Es folgte
wiederum eine Serie mit 10:0 Punkten und 30:4 Toren gegen
Bundesdruckerei,
Justitia, Sparkasse, WTB-Bau und nochmals Bundesdruckerei, ehe uns die
Lehrer
in der gefürchteten Jungfernheide um 16.30 Uhr beim 0:0 einen
Punkt abknöpften.
Zu diesem Zeitpunkt führte immer noch Waggon-Union, obwohl
hinter vorgehaltener
Hand schon der Ausschluss diskutiert wurde. Nach einer
kämpferischen Partie
trennte man sich verdientermaßen 1:1 Unentscheiden. Mit
Siegen über Süd 73, BVG
Britz, Kreuzberg 11 und Justitia schraubte man die Serie auf 11 Spiele
ohne
Niederlage, mit 20:2 Punkten und 48:6 Toren. Zwischenzeitlich wurde
Waggon-Union
wegen des wiederholten Einsatzes von nichtgemeldeten Spielern zum
Abstieg
verurteilt, so dass Rot-Weiß als Staffelsieger und Aufsteiger
feststand.
Mannschaft
der Saison 89/90:
Optimale Mischung im
Mittelfeld und
überragender Lazarus im Abwehrzentrum
HESSE – LAZARUS
– PRZYBYLSKI -
A.VATER - SCHMIEDKE – M.VATER – FRANK –
KIENAST - PIRKER – PRIDÖHL - PUSCH
Reserve: Herrschaft, Klukas,
v.
Allmen, Lehmann, Ibrom, Jeske, Hollert
Goalgetter der Saison: Kienast
(19), Pusch (18), M.Vater (11), Lazarus (6)
Abschlusstabelle Liga Staffel B
1.
RW Tempelhof
20
68:19
33:
7
2.
BVG Britz
20
63:21
31:
9
3.
WTB Bau
20
78:35
29:11
4. Stern
66
20
36:22
25:15
5. Süd 73
20
53:38
23:17
6. Berliner Lehrer
20
34:29
21:19
7. Sparkasse
20
45:43
18:22
8. Kreuzberg 11
20 21:90
10:30
10. Bundesdruckerei
20
28:66
9:31
11.
Justitia
20
17:73
4:36
12. Waggon
Union
1. Absteiger
Pokalrunde 89/90
Im Pokal scheitert RWT als
Titelverteidiger im Achtelfinale an viertklassigem Verein.
Im diesjährigen
Pokalwettbewerb hatte der Titelverteidiger RWT
durch Losglück wieder drei leichte Auftaktgegner. Mit Siegen
über Telesport
5:1, Viktoria-Versicherungen 6:1 und FU-Berlin 4:0 gelangte man in das
Achtelfinale. Die Auslosung fiel mitten in die Siegesserie der
Punktspielrunde
und brachte uns den vermeintlich "Kleinen" BVG Schwarz-Weiß
aus der 2.
Klasse. Die Mannschaft hatte wohl schon das "Double" Aufstieg und
Pokalsieg im Kopf, anders ist die desolate Leistung dann im Spiel nicht
erklärbar. Nach 32 Minuten lag man bereits 0:2
zurück. Der kurzfristig nach
langem Urlaub als Manndecker in die Mannschaft genommene Harry v.
Allmen
meinte, seinem Gegenspieler bis in dessen Strafraum folgen zu
müssen.
Auflösungserscheinungen in der Abwehr waren die Folge. Auch
alle anderen
spielten unter Form. Nach mehreren lautstarken Diskussionen mit dem
Trainer am
Spielrand kam dann in der 35. Minute der bewährte Przybylski
für v. Allmen.
Dies war das letzte Spiel für Harald van Allmen, der seit 1979
viele Spiele für
Rot-Weiß bestritt, davon fast
12 Jahre
auf dem Liberoposten spielte und somit Mitglied der
„Allstar-Elf“ von Rot-Weiß
ist (die 13 Spieler, die am längsten in der Stammelf der
ersten Mannschaft
standen).
BVG Schwarz-Weiß zog
verdientermaßen mit einen 3:1 in die
nächste Runde ein. Es sei noch vermerkt, dass die siegreiche
Mannschaft im
Viertelfinale den Oberligisten Berliner Feuerwehr, nach einem 1:1 n.V.,
im
Elfmeterschießen scheitern ließ und erst gegen den
Wunschgegner des Trainers BfA
(Oberliga) im Halbfinale ausschied.
Zwei Aktivitäten der
1. Mannschaft in der Saison 89/90 seien
zum Abschluss noch erwähnt. Aufgrund der politischen
Umwälzungen wurden wir
Anfang des Jahres 1990 auf Betreiben unseres Sportkameraden Jeske
(ehem. SG J.
Weigert) zu dem gleichnamigen Gedenkturnier nach Friedrichshain
eingeladen.
Turniersieger wurde der
Veranstalter, die SG Jochen Weigert. Wir
belegten den 4. Platz mit 5:5 Punkten und 8:9 Toren
Aus diesem Turnier entwickelte
sich eine freundschaftliche
Beziehung zur BSG Chemie Wolkenstein, die sich in einem Besuch der
Chemnitzer
beim Punktspiel der Ersten gegen WTB-Bau am 10.03.1990 in der
Markgrafenstraße
(3:1) mit anschließenden Feierlichkeiten im "Rollfeld" und
einem
Gegenbesuch der Rot-Weißen in Wolkenstein vom 10. bis
12.08.1990
widerspiegelten.
Als letztes sei die
diesjährige Vereinsreise nach Matzwitz
erwähnt, mit zwei Spielen gegen
TSV Hessenstein, 5:3 und VFB Behrensdorf, 3:1.
Ein kleiner Ort an der Ostsee
in Schleswig-Holstein. Die Reise
kam durch Kontakte unseres Spielers Rolf Lehmann zustande, der dort im
hohen
Norden geboren wurde,
Es spielte folgende Mannschaft:
Pusch –Dudek
– Tjarks, Lehmann,
Zimmermann/Leuendorf, Bläsing/M.Vater, Behrend, Kienast,
Bettac – Hollert,
Klotz

Die
1. Mannschaft nach dem großen Umbruch der
Saison 1990/91.
stehend von links: Luhn, Hasenauer, Klotz, Przybylski, Herrschaft,
Dudek,
Hollert vorne kniend von links: Ibrom, R.Wimmer,Pusch, Jordan, Frank
1991 ![]()
Das
Jahr 1991 ist als „dunkles Kapitel“
in unserem Verein zu bezeichnen.
Das
liegt z.B. daran, dass nach der Ausarbeitung der Chronik bis 1991,
für das Jahr
1991 und besonders für die Saison 1990/1991
keinerlei Aufzeichnungen
vorliegen.
Die ersten 25 Jahre der Chronik wurden textlich und mit Bildern
von unserem Gründungsmitglied
Peter ROGGENBACH und technisch
–
Druck, Einfügung von Bildern
und Einband von
Günter ZITHIER erstellt.
JOCHEN BEGNER, GERHARD FIECK und KLAUS-DIETER
LAUBMANN waren die Drucker. Für die Jahre 1980 bis 1984 gab es
dann die
Erweiterung. Für die „dritte
Generation“,die Jahre 1984 bis 1990, zeigten sich
ROGER DUDEK, SIGI BLÄSING und ULLI LEUENDORF verantwortlich.
Mit dem Jahr 1990
endeten die Aufzeichnungen.
Erst
im Jahre 2004, zum Beginn der Vorarbeiten zu unserem
fünfzigjährigen Jubiläum,
konnte RAINER PRZYBYLSKI aufgrund seiner eigenen
“Kurzchronik“, die er seit
1994 erstellte, die Lücke füllen. Profitieren konnte
er dadurch, dass der
Rot-Weiss-Report im Jahre 1992 nach langer Pause, nach Einstellung im
Jahr
1977, wieder erstellt wurde.
Das
Jahr 1991 ist also nur aufgrund von Erinnerungen wiederzugeben und
einem
Spielberichtsbüchlein von Trainer Ulli Leuendorf, welches in
den neunziger
Jahren von Rainer Przybylski für eine „ewige
Spielstatistik“ verwendet wurde.
Wir
erinnern uns noch an den erfolgreichen Saisonabschluss
des Jahres 1989/90 der 1. Mannschaft: Aufstieg als Tabellenerster der
Liga in
die Oberliga.
Mit
einer erfahrenen Mannschaft um die Routiniers Lazarus, Mathias und
Andreas
Vater, Schmiedke und van Allmen und den den seit 1987 in der Mannschaft
spielenden Kienast, Przybylski, Pusch, den
in die Stammelf nachgerückten C.Mietz, Klukas,
M.Frank und den „Jungen
Wilden“ Klotz, Lehmann, Hollert und Bettac, die aus der
2.Mannschaft
dazustießen, bestritten wir das Unternehmen
„Oberliga“ gegen so namhafte Gegner
wie BSR, SCHERING, NEUE HEIMAT, WASSER 75 und SPINNE ZEHLENDORF.
Eine
Schwächung an Erfahrung war natürlich, dass sich die
Oldies Pirker und Rodewald
nun endgültig aus der 1.Mannschaft zurückzogen.
Dass
die Oberliga ein schweres Unterfangen bedeuten würde, war von
vornherein zu
erwarten. Völlig unerwartet waren aber die Entwicklungen, die
sich zu Beginn des
Jahres 1991 ergaben.
ROT-WEISS stand nach
dem Ende der Hinrunde mit nur wenigen Pluspunkten aus einigen
Unentschieden auf
dem letzten Tabellenplatz. Dies drückte natürlich auf
die Moral. Hinzu kam,
dass Leistungsträger wie Peter Herrschaft, unser Torwart Hesse
, van Allmen und
Libero Lazarus am Anfang bzw. mitten in der Saison aufhörten.
Sei es aus
beruflichen oder persönlichen Gründen oder durch ein
Zerwürfnis mit dem
Trainer. Auch Perspektiven fehlten einigen, die durch den letzten Platz
natürlich nur den Abstieg bedeuten konnten. Ein altes Thema:
bei Misserfolg war
es schon immer schwer, die Mannschaft zu motivieren.
Damit
fehlten alleine 6 Spieler aus dem Auftstiegsjahr bzw. dem Pokalfinale.
Damit
sah Trainer Leuendorf sich seiner Grundlage als Trainer beraubt und
betreute am
26. Januar 1991 letztmalig die Erste Mannschaft.
Folge:
die 1. Mannschaft wurde mit sofortiger
Wirkung aus dem Spielbetrieb zurückgezogen, da sich
kein Nachfolger fand.
Die
1. Mannschaft bestritt nur 13 der
22 Spiele in der Oberliga-Saison 1990/1991.
Eine
Situation, die somit einmalig war und zum ersten Mal nach
über 35 Jahren vorkam.
Aufzeichnungen
über das Abschneiden der Alten Herren und der Zweiten
Mannschaft lagen nicht
vor, so dass der Berichterstatter
nach
14 Jahren keine Grundlage mehr für
einen
weiteren sportlichen Bericht der Punktspielsaison 90/91 hatte.

Junge
Spieler rückten aus der 2.Mannschaft in die Erste auf:Stehend
von links:
Lehmann,Przybylski, Hollert,Kienast, Pusch, Mrosik . Vorne kniend von
links:
Hasenauer, M.Vater, J.Volkmann, Jungtow
Ein weiterer schwerer
Schlag traf uns in diesem Jahr: Ehrenmitglied Erich Gottwald,
der erste
Heimleiter des Heimes in der Holzmannstraße, mit K.-H. Mietz
sogenannter
Mitbegründer von Rot-Weiss, starb Ende des Jahres.
Die einzige Rot-Weiss-Reise
führt uns in die neuen Bundesländer nach
Wolkenstein ins Erzgebirge ,
mal von der Hintertux-Fahrt abgesehen.
1992 ![]()
Bei
der Jahreshauptmitgliederversammlung gab es einen Generationswechsel.
Unser
langjähriger 1. Vorsitzender Olaf Liesenfeld
gab nach 19 Jahren
Vorstandsarbeit, davon 18 Jahre als 1.Vorsitzender,
seinen Abschied aus
dem Vorstand bekannt. Nachfolger wurde Roger Dudek.
Es war nur ein kurzer
Abschied für Olaf, denn noch am gleichen Abend wurde er von
der Versammlung zum
Ehrenvorsitzenden – mit Sitz und Stimme im Vorstand
– ernannt.
Damit wurde nach
Auch mit dem
Hintergrund der schlechten sportlichen Situation der Ersten Mannschaft
(Zurückziehung aus der Oberliga im Vorjahr) verlas er seine
Abschiedsrede,
die in dieser Chronik in voller Länge stehen wird, da
sie alles verkörpert,
was uns ROT-WEISSE in unserem Verein identifiziert:
|
|
Abschiedsrede des 1.
Vorsitzenden Olaf Liesenfeld nach seiner
Ernennung zum Ehrenvorsitzenden
Allen,
die unsere
Mannschaften in der vergangenen Zeit begleiteten, kann nicht entgangen
sein,
dass wir enorme Schwierigkeiten haben, einen geordneten Spielbetrieb
aufrecht
zu erhalten.
Sicher
ist meine
Sicht der Dinge die eines Außenstehenden, da mir in der
heutigen Zeit die Nähe
zu den Aktiven fehlt. Dennoch bitte ich euch, mir aufmerksam
zuzuhören.
Es
wird eine sehr
persönliche Rede, weil sie meine Einstellung zum Vereinsleben
und
Mannschaftssport darstellt. Dieser Verein könnte aber nicht
länger mein Verein
sein, wenn sich für die Ideale und Ziele, die diese
Gemeinschaft früher
anstrebte, heute keine Mehrheit mehr findet. Auch auf die Gefahr hin,
dass das
Nachfolgende für einige unter euch verstaubt klingt,
möchte ich versuchen,
wieder wachzurufen, was einstmals selbstverständlich war.
Und
noch etwas sollte
vorher ganz deutlich gesagt werden: Mit diesen Worten wende ich mich
nicht an
die Rot‑Weißen, die Woche für Woche trotz der
unterschiedlichsten
Widerstände dafür sorgen, dass sie spielbereit sind,
wenn Ihre
Mannschaftskameraden sie brauchen.
Nach
meiner
Auffassung erfüllen die Amateurvereine in Deutschland eine
wichtige
gesellschaftliche Funktion. Sie sind eine der wenigen Organisationen,
in denen
Ideale wie Hilfsbereitschaft, Gemeinschaftssinn, faires Verhalten
gegenüber dem
Gegner gefragt sind und gefördert werden. Ich bin zutiefst
davon überzeugt,
dass unsere Gesellschaft nicht nur verarmt, sondern zugrunde geht, wenn
diese
Ideale in Vergessenheit geraten.
Die
Entwicklung der
letzten Jahre zeigt nun aber zweifelsfrei, dass diese Amateurvereine,
und damit
die dort gepflegten Ideale unter Druck geraten. Ausgelöst wird
dies durch die
ständig wachsenden Anforderungen all der einzelnen in unserer
Gesellschaft.
Jeder verspürt diesen stärkeren Druck und viele
glauben ihm nur standzuhalten,
wenn sie sich Freiräume schaffen, in denen sie mit ihren ganz
persönlichen
Bedürfnissen leben können und keinerlei
Verpflichtungen erfüllen müssen. Oft
verspürt man dieses Bedürfnis spontan und setzt sich
über gegebene Zusagen auch
dann hinweg, wenn andere durch den Wortbruch Nachteile erleiden.
Viele
sind nur noch
bereit, sich in dem Umfang in eine Gemeinschaft einzugliedern, wie
diese ihre
Wünsche befriedigt. Wünsche der Gemeinschaft an den
einzelnen werden immer
häufiger abgeschlagen. Das führt zur Reduktion des
Angebotes der Vereine.
Einige wenige machen die Arbeit für alle. Die Mitglieder
"konsumieren" ihren Verein. Sie meinen, mit dem Mitgliedsbeitrag sich
den Anspruch auf das gesamte Vereinsprogramm gesichert zu haben. Doch
die
eingangs erwähnten Ideale kann man nicht kaufen. Man muss von
ihnen überzeugt
sein und für sie leben.
Seinem
Amateurverein
sollte man nicht mit der gleichen Einstellung und dem gleichen
Anspruchsdenken
entgegentreten, wie z.B. einem Fitness-Center. Obwohl ich schon
mehrfach
Beobachtungen machte und Tendenzen spürte, die mich glauben
ließen, genau dies
sei der Fall. Denn dort kann man erscheinen wann man will und ist nicht
gezwungen, seine Vorstellungen des Ablaufs irgendwelchen Vorgaben
unterzuordnen. Man bleibt allein in einer Ansammlung Gleichgesinnter
und
gründet seine Wünsche und Ansprüche auf der
Zahlung des Beitrags.
Dies
darf die
zukünftige Vereinsführung bei uns nicht zulassen. Der
Fußballsport dient nicht
zur Selbstdarstellung des Einzelnen, sondern kann nur dauerhaft
erfolgreich
betrieben werden, wenn die Fähigkeiten der Beteiligten
aufeinander abgestimmt
werden, und sich jeder zum Wohle des ganzen in die ihm zugewiesene
Aufgabe
fügt.
Dabei
entsteht ein
erfolgreiches Team nicht sofort beim Zusammentreffen besonders guter
Spieler,
vielmehr wächst es über Jahre, wenn
Spielverständnis und -kultur der Spieler
sich angleichen. Jede Eigenwilligkeit fügt dem Team Schaden zu
und verlängert
den Reifungsprozess einer Mannschaft.
Wer
unsere Chronik
durchblättert, der kann durchaus erkennen, dass den Erfolgen
des Vereins stets
Perioden des Aufbaus vorangingen und dass den Erfolgen stets
Rückfälle folgten.
ÖTV-Pokalsieg und Wiederaufstieg in die Oberliga stellen
sicher die größten
Erfolge der SG. Rot-Weiß Tempelhof dar. Ihnen folgte aber
auch der tiefste
Sturz der Vereinsgeschichte. Darin sollten die betroffenen Aktiven eine
Aufforderung zum Neubeginn und nicht zur Resignation oder gar
Abwanderung
sehen. Je früher ihr euch fangt und mit der
Verlässlichkeit und Begeisterung
der erfolgreichen Tage in eure Spiele geht, umso früher werden
sich wieder
Erfolge einstellen. Erfolge, die euch später ebenso mit Stolz
und Freude in der
Chronik blättern lassen wie wir Älteren dies heute
können.
Denen,
die meinen,
die vor unserer Mannschaft liegende Aufbauphase überspringen
zu können, indem
sie zu einer gerade erfolgreichen Mannschaft wechseln, sei gesagt: Kein
Erfolg,
und mag er In den Augen anderer noch so bedeutend sein, wird so tief
empfunden,
wie der, den man mit erarbeitet hat.
Darum
mein Appell an
alle, aber besonders an jene, die nur mit dem halben Herzen dabei sind
oder vor
dem notwendigen Aufbau resignieren:
Lasst
uns den
Neubeginn am Anfang dieser Saison zum Anlass nehmen, mit der
Verlässlichkeit,
der Disziplin, dem Einsatz und der Begeisterung an die Spiele
heranzugehen, die
uns in vergangenen Zeiten mit Stolz sagen ließ: Ich bin ein
Rot-Weißer.
Es
ist an euch, ein weiteres, erfolgreiches Kapitel der Vereinsgeschichte
zu schreiben. Sollte es euch nicht gelingen, wird der sportliche
Bestand dieses
Vereins gefährdet sein.
Denn
den kann weder
eine ehrenamtliche Tätigkeit noch euer Mitgliedsbeitrag
sichern. Und ihr
könntet, wenn euch danach ist, Kameradschaft und
Gemeinschaftssinn zu erfahren,
nicht auf selbst Erlebtes, sondern nur auf die Chronik
zurückgreifen.
Ein
neuer Vorstand
wird euren Neubeginn mit seinem Schwung unterstützen. Manche -
und auch ich -
meinen sicher, ich verlasse die Brücke zu spät; aber
ich wollte sie erst
verlassen, wenn .....
Rot-Weiß
braucht
Spieler, die "brennen"!
Ich
hoffe und
hoffentlich viele von euch mit mir, dass das Vereinsschiff schon bald
zur
Freude aller mit einer verlässlichen Crew unter vollen Segeln
neuen Zielen
entgegenstrebt.
Ich
hoffe, dass es vielen von euch bei ihrem Rückblick auf ihre
aktive
Vereinszugehörigkeit so geht wie mir jetzt, dass sie sagen
können:
Ein
wesentlicher und
schöner Abschnitt meines Lebens galt Rot-Weiß
Tempelhof.
Euch
allen, aber ganz
besonders dem neuen Vorstand, wünsche ich alles Gute und viele
große Erfolge.
Euer
Olaf Liesenfeld
In
diesem Jahr gab es im wahrsten Sinne des Wortes einen Neubeginn, so wie
ihn
Olaf Liesenfeld gefordert hatte.
Dies
wurde durch den neu aufgelegten ROT-WEISS-REPORT
fundamentiert, der durch Andreas Kamin, Thomas Bettac in Mithilfe von
Manuela
Hollert und Hansi Jordan erneut ins Leben gerufen wurde.
Die
ersten Ausgaben eines RWT-Reports gab es 1975. Damals noch unter der
Leitung
von Klaus-Dieter ARP, Immo KNOSSALLA, Günter ZITHIER und Peter
ROGGENBACH.
Diese Periorde dauerte bis 1977.
Nach
der Rückrunde der Saison 91/92 stand die Erste
Mannschaft auf dem
neunten Tabellenplatz (von 12 Mannschaften) der Liga,
Staffel A.
Schwierig
in dieser Situation war das verletzungsbedingte Ausscheiden unseres
Mannschaftskapitäns Mathias Vater zu
verkraften, der sich am 29.02. im
Spiel gegen BMW
Spandau einen
komplizierten Doppelbruch (Wadenbein und
Schienbein) zuzog und durch
zwei unserer Spieler sofort ins
Krankenhaus Westend gebracht wurde.
Von
April bis Anfang Juni standen die entscheidenen Spiele für die
Erste an, welche
über Abstieg oder Verbleib in der Liga entscheiden sollten.
Am
12. Juni entschied ein 1:5 gegen die Berliner Bank endgültig
gegen den Verbleib
in der Liga. Der Abstieg wäre bis zur letzten Minute zu
verhindern gewesen,
hätten wir gewonnen. Die Erste wäre dann mit drei
anderen Mannschaften
punktgleich gewesen, aber aufgrund des besseren
Torverhältnisses in der Liga
geblieben.
Somit
gab es nach dem Abstieg aus der
Oberliga einen „Durchmarsch“ in die zwei Klassen
tiefere „1. Klasse“.
Trainer
Roger Dudek resümiert im neuen Rot-Weiss-Report, Nr. 2:
Der
Abstieg wäre zu verhindern
gewesen, wenn man einen Trainingsplatz gehabt hätte, und der
Ausfall einiger
Leistungsträger durch Verletzungen
nicht
gewesen wäre.
Hinzu
kommt, dass es für viele Aktive ständig eine
Doppelbelastung war, in der 1. und
2. Mannschaft in einer Woche zu spielen, so war es teilweise sehr
schwer, eine
optimale Besetzung zu finden.
Viele
wirkten nach der langen Saison ausgebrannt und konnten zum Schluss
nicht mehr
zusetzen. Die Spielerdecke für die Erste und Zweite Mannschaft
ist zu dünn. Es
muss jedem klar sein, dass, wenn er absagt, es keine großen
Alternativen
gibt.....
Die 1. Mannschaft hatte
es in der1.Klasse
nun gegen nicht mehr so namhafte Gegner wie AOK, BESG, GRAND HOTEL
ESPLANADE,
RANK XEROX und NIXDORF zu tun.
Nach den ersten Spielen, die
verloren gingen, sollte
sich aber eine atemberaubende Jagd nach Punkten eröffnen. Bis zum
22.Januar 1993 holte die 1. Mannschaft 10 Siege in
Folge und wurde an diesem Tage erst durch Bund/Zoll mit einem 2:2
„gestoppt“.
Erwähnenswert
hierbei war sicherlich eines der kuriosesten Spiele der letzten Jahre.
Ein
Spiel, das den Beteiligten noch lange in Erinnergung bleiben wird:
Am
07.12.1992 lagen wir 25 Minuten vor Ende des Spiels gegen die BESG mit
0:3
zurück.
Durch
Tore von Kamin,
Kienast, Ibrom erzielten
wir innerhalb kürzester Zeit 5 Tore!
Die 2.Mannschaft
war unabhängig der Entwicklungen bei der 1. Mannschaft eine
„Konstante“ in
unserem Verein.
Dies
lag auch daran, dass sie eine „eigene Welt“
innerhalb des Vereins darstellten.
Da Ex-Trainer Ulli Leuendorf Ende der Achtziger bei Pokalsieg und
Aufstieg in
die Oberliga keinen seiner Spieler aus der Ersten Mannschaft hergab, kam
es
vor, dass Spieler der Ersten noch nicht einmal von der Existenz einer
2.
Mannschaft wussten.
Die
„Zweite“ spielte
also ihren eigenen „Stiefel“ bis zum Ende der
Saison 90/91. Erst ab der Saison
91/92 stießen viele Spieler der Zweiten zur Ersten.
Die
2. Mannschaft belegte am Ende der
Saison, wie schon in den zwei Jahren zuvor, einen gesicherten
Mittelfeldplatz in der obersten Spielklasse,
der
Leistungsklasse mit jeweils demselben Punktresultat von 21:23
Punkten am
Saisonende !!!, bei 45:55 Toren.
Die
„Zeitrechnung“ der Statistik der 2. Mannschaft
begann erst ab der Hälfte
der Saison, Anfang des Jahres 1992.
Die Alten Herren
kamen dem Aufruf des RWT-Reports nach und schrieben fortan auch
Berichte und
Statistiken, so dass auch hier ab der Saison 91/92 mit den Toren und ab
der
Saison 93/94 mit den Spielen eine lückenlose Statistik
aufgebaut werden konnte.
Die
„AH“ spielten in der
Staffel AH1 und
belegten am Saisonende den 3. von 11 Plätzen mit 55:30 Toren
und 28:12 Punkten.
Staffelsieger und Aufsteiger wurde BA Wedding mit 32:8 Punkten vor BA
Kreuzberg
mit 30:10 Punkten.
Erwähnenswert
auch, dass Andreas Kamin seine Schiedsrichterprüfung ablegte,
in den kommenden
Jahren dieses Amt aber kaum ausführte.
Thomas
Bettac verletzte sich schwer: Mehrfacher Bänderriss !
Peter Herrschaft, der
uns in der letzte Saison nur noch
ganz
sporadisch zur Verfügung stand, nahm endgültig
Abschied von ROT-WEISS.
Uwe
Kienast, von allen „Balu“ genannt, organisierte ein
Festessen a la „Ritter
der Tafelrunde“. Beim Festessen in der
Nachodstrasse kam es dabei am Ende
zu einem Kuriosum. Die letzten beiden
„Rot-Weiss“-Gäste mussten ihre
Getränke
nicht mehr zahlen, da alles schon von anderen Sportkameraden
– wahrscheinlich
zu viel – beglichen wurde.
Peter
Rodewald versuchte eine lang vorbereitete Vereinsreise zur Fussball-WM
1994 in
die USA zu organisieren. Leider meldeten sich zu
wenig für diese weite
Reise und die Bemühungen verliefen im Sande.
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|
J.Polauke scheidet nach
22 Jahren !!! aus der Spitze des Vereins aus. Er ist damit der
Rot-Weiße mit
den meisten Jahren Vorstandsarbeit.
M.Vater
22 Jahre
(Stand 2007)
P.Rodewald
21 Jahre
1993 ![]()
Die
Alten Herren hatten einen schweren Stand in der AH1,
eine Ebene
unter der obersten Spielklasse. Spiele wie gegen die BEWAG am 19.02. im
Grüngürtel gingen mit 2:8 verloren (mit 10 Spielern
und dem nach 2 ½ Jahren
reaktivierten K.H.Paech) und veranlassten Spieler wie Jürgen
Jakuscheit zu dem
Spruch: ”Man...sind wir ein Lazarett”.
Jürgen Polauke gab es Jochen Begner mit
den Worten:”Jochen..du hast nur einen Gegenspieler..und der
ist immer frei”,
und Peter Utz resümierte, nachdem mal wieder eine seiner
“technischen” Vorlagen
nicht bei seinem eigenen Mitspieler ankam: ”Der war aber
diesmal ganz überlegt
abgelegt”.
So
kam es, dass die AH um Betreuer Tjarks am 01.03.1993 auf dem
zwölften, dem
letzten Tabellenplatz, stand.
Mit
17:50 Toren und 5:23 Punkten aus 14
Spielen war die Mannschaft mehr als abstiegsgefährdet, da bis
zum rettenden 10.
Platz noch 6 Punkte
Unterschied waren.
Alleiniger Spitzenreiter war die BVG Britz mit 28:0 Punkten.
Die
Erste wurde Zweiter bei einem gut besetzten Hallenturnier
um den Coffee-Cup
und unterlag erst im Endspiel der BVG Britz mit 1:0 durch einen von
Christian
Wimmer verschuldeten Hand-Siebenmeter.
In
der Meisterschaft ging es weiterhin um wichtige Punkte um den Aufstieg
in die
Liga.
Diese
von der Mannschaft selbst ausgegebene Zielvorgabe wurde im wichtigen
Spiel gegen
unseren ärgsten Widersacher, Rank Xerox, mit einem 2:1-Sieg
umgesetzt. Dies war
der vorentscheidene Schritt zum Aufstieg. Im letzten Punktspiel gegen
SEL
genügte dann ein Punkt. Es wurde ein 6:3.
Die 1.Mannschaft war somit 1.Aufsteiger
in der ersten Klasse,
Staffel A
und mit was für einer
Bilanz: 83 geschossene Tore (83:51), 10 Siege in Folge, 12 Spiele am
Stück
nicht verloren.
Von der 2.
Mannschaft kann der Chronist nur soviel berichten, dass es in
der Rückrunde
ein deprimierendes 0:8 gegen die 2.Männer der BSR gab, ein 2:2
gegen die
Feuerwehr, ein 4:1 gegen Senat, ein 2:3 gegen Stern 66 sowie eine
Absage gegen
die Berliner Bank.
Da
im Rot-Weiss-Report Nr. 6 keine Abschlusstabelle gedruckt war, wir aber
in der
Saison 93/94 der U1,Staffel B zugeordnet wurden,
konnte dies nur
folgerichtig bedeuten, dass die 2.Mannschaft
aus dem Oberhaus der 2.Mannschaften,
der eingleisigen Leistungsklasse, abgestiegen
war.
Dasselbe
kann auch über die Alten Herren geschlussfolgert werden. Auch
hier gab es keine
Abschlusstabelle im Report, geschweige denn weitere Spielberichte. Die AH wurde aufgrund des Tabellenplatzes
für
die nächste Saison in
die AH2 eingeteilt,
dementsprechend stand also ein Abstieg
aus der AH1 am Ende der Saison zu
Buche!
Nach
schwerer Krankeit verließ uns viel zu früh unser
Sportkamerad Siegfried
Bläsing, langjähriger Spieler der
Ersten und Zweiten Männer sowie der AH. Dies war
ein schwerer Schlag für
uns, denn “Siggi” Bläsing war ein
Aktivposten bei Rot-Weiss. Wir
verabschiedeten ihn am 26.02. auf dem Heidefriedhof in Berlin
-Tempelhof.
Rekord-Torschützenkönig der 2.Mannschaft wurde M.Hollert
mit 25
Toren. Außerdem wurde er gleichzeitig Rekord-Gesamttorschützenkönig
mit
49 Treffern (1.+2. Mannschaft) Er schoss insgesamt 49 Tore in
35 Spielen
der 1.+2. Mannschaft. Das bedeutete einen neuen Rekord!
Dieser Rekord
hält bis zur Gegenwart an.
Außerdem
stellte er im nächsten Jahr einen neuen Tordurchschnittsrekord
-für eine
Mannschaft- von 1,67 Toren pro Spiel auf. (20 Tore bei 12 Spielen
für die
2.Mannschaft). Dieser Rekord sollte erst von Carsten Schwochow im Jahre
1999
unterboten werden (Schnitt von 1,9 in der 1.Männer) und von
Jörg Clarus in der
Saison2002/03 verbessert werden. (Schnitt von 2,0 bei den Senioren).
Eine
Vereinsreise nach Todendorf/Matzwitz
organisierte zum zweiten Mal Rolf Lehmann. Sie brachte uns vom
20.-23.Mai
wieder nach Schleswig-Holstein.
Über
Himmelfahrt fuhren zwölf Rot-Weisse anstatt mit einem von
Andreas Pusch
angekündigten Kleinbus mit zwei nagelneuen BMW der 3er Serie
und einem Opel
Omega Richtung Ostsee. Wichtigtes Utensil der Hinreise waren die 8
Kisten mit
kleinen Flaschen der Fränkischen Pflaume, die nur bis kurz
hinter Wittstock
hielten, da wir alle in den Mega – Vatertagsstau gerieten.
Andi fluchte, dass
er den Fahrer spielen mußte!
Die
Reise war reich an Höhepunkten, war es nun unsere Wirtin
namens Astrid oder die
Bardame Ingrid, die laut Reisebericht von Uwe Kienast mehr an
„Jabba, the Hud“
aus dem Film „Star Wars“ erinnerten; oder Detlef
Zänker, der ein grosses
Bier mit 0.5 Liter Inhalt in 3 Sekunden schlucken konnte,
oder Andreas
Pusch, der mit Kreuzschmerzen am nächsten Morgen aufwachte,
weil er die
ganze Nacht auf einer Flasche Asbach gelegen hatte; oder ein
Besuch in Rolf
Lehmanns Ausbildungsstätte, der Nervenheilanstalt
Neustadt, wo alle
Rot-Weißen in einer Art Polonäse, noch halb
alkoholisiert vom Vortag, durch die
Klinik wankten. Weitere Höhepunkte: eine Lästertour
nach Lübeck, um alle
Passanten, die an unserem Strassencafe vorbeikamen, zu
belästigen, sowie das
Miterleben einer Fussball-Aufstiegsfeier auf dem Lande. Höhepunkt
der Reise
war, dass wir in einem Freibad bei 15 Grad Aussentemperatur und 18 Grad
Wassertemperature Andres Pusch seiner Badehose gewaltsam entledigten
und
kurz danach eine Vorschulklasse das ansonsten leere Freibad betrat.
Nachdem
Andi 15 Minuten unter Wasser ausgehalten hatte, während wir
unter die warmen
Duschen flüchteten, gab es seinerseits
„Morddrohungen“, so dass wir ihm seine
Hose wiedergaben, und er vor den Kids das Wasser verlassen konnte..
...eben
eine richtige „Vatertagstour“...
Für
die Hinrunde der Saison 1993/94 wurde uns eine Trainingsmöglichkeit
in einer Halle, besser gesagt in einer Alten Brauerei in
Berlin-Friedrichshain beim SG Empor Brandenburger Tor
angeboten.
Auch
nach ermahnenden Worten unseres
2.Vorsitzenden Mathias Vater wurde diese Möglichkeit zu wenig
genutzt und
verlief nach einiger Zeit im Sande. Zu weit war wohl vielen der Weg von
Tempelhof oder
Spandau in den Ostteil
der Stadt.
Besser
angenommen wurde da das Grillfest in der Adlermühle
am 21. August.
|
|
dem Chronisten, der
sich auf den RWT-Report Nr.6 stützen musste, nicht vor.
Einzig
allein drei Ausschnitte aus der
Fuwo
zeigten den Tabellenstand aller
drei
Mannschaften.
Während
die 1.Mannschaft nach 11 Spielen
als
achte von zwölf Mannschaften
im
Mittelfeld der Liga Staffel A
platziert
war, stand die Zweite mit
11:1
Punkten und 25:8 Toren an
der
Tabellenspitze der U1-Staffel B.
Die
AH war Achte der vierzehn
Mannschaften
der AH-2 mit
13:15
Punkten.
Zwei
Jahre hielten Sie durch:
Thomas
Bettac und Andreas
Kamin gaben nach der siebenten
Ausgabe der neuen
Zeitrechnung..
(die
ersten Ausgaben gab es 1975-1977)
des
ROT-WEISS-REPORTES auf.
Zu
wenig Berichte erreichten die
beiden
Redakteure um den
Drucker
Hansi Jordan und die
„Tipperin“
Manuela Hollert.
Am
Ende des Jahres gab es wie schon seit
1981 die Skifahrt nach Hintertux. Ein Termin, der sich als
fester
Bestandteil im Rot-Weiss- Leben etabliert hatte.

RWT in
Hintertux :h.R.v.l. Knossalla, v.Allmen, Dudek, Liesenfeld,
Begner,S.Volkmann,
K.-H. Paech, Pridöhl
vorne kniend
v.l.: M.Vater,Th.Vater, A.Vater, Leuendorf,Fieck, Müller,
Rodewald (Bild von
1986)
1994 ![]()
Auf
der Jahreshauptmigliederversammlung am 18.02.94 wurde der alte und neue
Vorstand wiedergewählt:
Am
26.02 feierte Rot- Weiß auf Betreiben des 2. Vorsitzenden ein
Faschingsfest.
Alle Mitglieder wurden
schriftlich
eingeladen. Leider kamen nur 5 Rot-Weisse in die
Pufendorfstraße in Berlin-Mitte
zu den Räumlichkeiten des SG Empor Brandenburger Tor, wo wir
bis vor Kurzem
noch in der Halle trainierten.
Im März gab es ein
wichtiges 3:1 gegen die BVG Schwarz-Weiß,
obwohl auch hier Roger Dudek in seinem Bericht wieder von
Spielerabsagen kurz
vor Anpfiff berichten musste. Meistens wurden es nur 11 Spieler, die
über 90
Minuten die Rot-Weiß-Fahne hochhielten.
Die Erste siegte weiterhin.
Mit der Mannschaft:
PUSCH – R.WIMMER
– MROSIK , PRZYBYLSKI , M.VATER ,
LUHN , JUNGTOW , KIENAST , KAMIN – IBROM , HOLLERT
.. gewannen wir mit 7:0 am
Grüngürtel gegen BVG
Spandau.
Erwähnenswert
außer dem Ergebnis war noch, dass wir an
diesem 11.03. nach dem Spiel in Reih und Glied in der Duschkabine
anstanden
mussten, da es nur eine einzige warme Dusche gab.
Panik befiel die
letzten drei Pusch, Przybylski und Kienast, als der viertletzte
plötzlich
bemerkte, dass das warme Wasser ausging. So zwängte man sich
zu dritt unter
einen Strahl. Ein Anblick, den der Chronist bestimmt nicht vergessen
wird.
Trotz weiterer Punktverluste
gegen IBM (2:8), Stern
NDL (0:2), Viessmann (0:4), Gerling (1:1), Süd 73 (3:3), Rank
Xerox (0:1) und
BVG SVU 59 (1:3) hielten wir bei der 1.Männer die Liga. Für unseren
1. Vorsitzenden und Trainer Roger Dudek fast unbegreiflich, retteten
wir uns
mit 19:25 Punkten und 45:68 Toren auf Platz 8. Absteiger waren Rank
Xerox und
BVG Spandau auf Platz 11 und 12. Aufsteiger in die Oberliga wurde die
BSG
Viessmann.
Wir setzen 28 Spieler in der
1. Mannschaft ein!
Die 2. Mannschaft
startete mit einem 4:2-Punktsieg
gegen die GASAG II und lieferte eine perfekte Vorstellung gegen Senat
III,
welche wir mit 12:2
im Volkspark
Wilmersdorf gewannen.
Erwähnenswert waren 7
Tore von Marco Hollert.
Diesen Rekord teilte er sich mit den Spielern K.D.Arp, Rodewald und
Kamin, in
späteren Jahren kamen noch die Spieler
Clarus und Hellwig hinzu. Nach 11 Spielen 20:20 Punkte auf
dem Konto,
alle glaubten an den sofortigen Wiederaufstieg in die Leistungsklasse.
Kurz vor
Ende der Saison ging der Mannschaft aber die Puste aus. Von den letzten
4
Begegnungen verloren wir 3 Partien.
Die Entscheidung um den
Aufstieg musste also am 11.
Juni fallen. Mit einem Sieg gegen den späteren
Tabellensiebenten Nestle
wären wir Tabellenerster geworden. Es gab nur einen
Aufstiegsplatz. Aber
anstatt den Triumph doch noch einzufahren, trat unsere Mannschaft
mangels
Spieler nicht mehr an. Ein Vorgang, der im Nachhinein allen
Lesern als unerklärlich
gilt. Insidern aber war bekannt, dass die zweite Mannschaft nicht
aufsteigen
wollte.
Man landete somit als
Tabellenzweiter und 26:10
Punkten bei 73:31 Toren auf Platz 2
Immo Knossalla startete 1994
seine
AH-Berichte im übersichtlichen
ausführlichen Schreibmaschinenstil. Er wurde
mit seinen Berichten zur wichtigen Informationsquelle der Alten Herren
in
unserem Verein. Unvergessen seine Hintertux-Berichte, die jedes Mal ein
Highlight unseres Vereinsblattes darstellten.
Am 25.02.94 gab es das Spiel
der AH gegen den
Spitzenreiter BA Reinickendorf. Die Nordberliner waren immerhin mit
25:3
Punkten Tabellenführer der AH2. Wir dagegen hatten mit 13:15
Punkten einen
Mittelplatz nach der Winterpause erkämpft.
Wie Immo berichtete, trotzte
unsere AH dem BA
Reinickendorf doch tatsächlich einen Punkt ab.
Man spielte mit folgender
Aufstellung:
KNOSSALLA – POLAUKE
– RODEWALD , K.-D. ARP, LEUENDORF
– FIECK , JAKUSCHEIT , MALEK , TJARKS –
PRIDÖHL , UTZ
..dies waren 539 Jahre Erfahrung!
Bis zum 1:3 gegen Wasser 75 am
18.05. im Beelitzhof
verlor die AH kein einziges Saisonspiel im Jahre 1994. Von den letzen
13
Spielen der Saison 93/94 wurde somit nur eines verloren. Folgerichtig landete die AH auf einem
guten sechsten
Mittelfeldplatz mit 29:23 Punkten. Meister wurde das BA Reinickendorf
mit 48:4
Zählern.
Im Jahr 1994 gab es viel zu
feiern. Neben den
obligatorischen Grill- und Weihnachtsfeiern in der Adlermühle
hatten wir unser 40-jähriges Bestehen
in einem
festlichen Rahmen zu würdigen.
In einem Jubiläumsturnier
gewann die Mannschaft von Coffea Spandau
mit 8:0 Toren und 9:1
Punkten. Zweiter wurde die Erste von Rot-Weiß, sechster die
Zweite Mannschaft.

Die 1. und
2. Männer des Jubiläumsturniers, sowie H. Volkmann von den AH
(rechts)
Hier die Ergebnisse mit
unserer Beteiligung:
1.Coffea Spandau 9:1
Punkte
2.RWT 1
6:4
3.GASAG
6:4
4.SEL
5:5
5.BA Tempelhof
3:7
6.RWT 2
1:9
Die Alten Herren spielten
ebenfalls.
Spiel um Platz 3 RWT AH – Rot-Schwarz 65
1:0
Endspiel
Südwest - GASAG
0:2
Auf dem Platz in der
Prühßstrasse
wurden Stände aufgebaut und Merchandising betrieben.
Gefeiert wurde dann hinterher
auf
dem Gastschiff MS Deutschland.
|
|
Um 16.00 ging es los von der
Moabiter Hansabrücke bis in den Schwielowsee hinein und
über Potsdam zurück.
Ankunft war gegen 24.00 Uhr. Ein wunderschöner Abend, der
allen gerne und lange
in Erinnerung blieb.
Maßgeblich am
Gelingen der
Jubiläumsveranstaltung trugen bei:
Karl-Heinz MIETZ (Protokoll
und
Organisation der Spiele)
B.HELD ,und G. FIECK
(Verkaufsstände)
|
|
Olaf LIESENFELD (Ansprachen
auf der
Festveranstaltung)
Rainer PRZYBYLSKI (Betreuung
der
Mannschaften)
Günter ZITHIER
(Ausarbeitung der
Jubiläums-Einladung)
Peter RODEWALD (Spenden und
Organisation zum Merchandising)
Jürgen POLAUKE und
Mathias VATER
(Gesamtorganisation und Schriftverkehr)
Die Reiselust packte die
Rot-Weißen
in diesem Jahr besonders:
Natürlich die
Ski-Fahrt nach Hintertux, dann zog
es eine kleine
Reisegruppe mit Liesenfeld, Dudek und Kienast nach Prag,
und dann gab es gleich drei Herrentouren. Es ging zum Zelten
zur Mecklenburgischen Seenplatte (3
Rot-Weiße) , zum Angeln ins Fichtelgebirge
(8 Rot-Weiße), und es gab eine große AH-Tour nach
Ostfriesland zu Albert Tjarks
Zweitsitz hinter dem Deich bei Emden,
wo auch Fußball gespielt wurde.
Abgerundet wurde das ganze
durch
eine Angeltour auf der Nordsee, nachzulesen in
einem der witzigsten
Reiseberichte, die je bei Rot-Weiss geschrieben wurden, von Ulli
Leuendorf, im
RWT-Report Nr.9.
Für viele war der
Reisehöhepunkt
des Jahres die Isar-Floßfahrt am 24.06.
nach München.
Von Wolfratshausen
gingen 8 Rot-Weiße bei 35 Grad und mit 200 Litern
Bier sowie 50 anderen Bayern auf das Floß und strudelten
Richtung München. Eine
5-Mann-Blasmusikkapelle heizte bei den ohnehin schon tropischen
Temperaturen
kräftig ein.
Beendet wurde das Wochenende
im
Biergarten bei Haxen und einer oder mehrerer Maß Bier.
Organisiert wurde die
Fahrt von Mathias Vater und seinem Münchener Freund Ralph.
Einziger Zwischenfall war ein
Eklat
im Hotel: Nachdem am Freitagabend/Samstagfrüh Ulli Leuendorf
und Uwe Kienast
etwas angesäuselt nach einem internen Bierschoppen zu sehr
später Stunde
niemanden mehr an der Rezeption auffanden und die Hoteltür zu
war, nahmen sie
den Geheimweg durch die Tiefgarage und bedienten sich eines
Zimmerschlüssels.
Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass die beiden sich
nicht nur im
Zimmerschlüssel sondern auch im Hotel geirrt hatten.....made in Rot-Weiß.
Der Mitgliedsbeitrag
im Jahre 1993 betrug 180
DM. Dies sollte 10 Jahre später immer noch der Fall sein. Eine
erstaunliche
Konstante in 10 Jahren!
Rot-Weiß erwirkte
beim FVF, dass wir nicht mehr der „35-Mann-Klausel“
unterlagen, welche bis dahin maximal 35 Spieler für die 1.und
2. Mannschaft
vorsahen.
Wenn auch kein zahlendes
Mitglied, aber ein
Teil der Rot-Weiß- Familie, war Hannelore
Utz, die uns viel zu früh in diesem Jahr
verließ. Rot-Weiß trauerte um die
lebenslustige und charmante Frau von Peter Utz.
Nachdem die Kameraden Bettac
und Kamin Ende 93 das
„Handtuch warfen“ und den Rot-Weiß-Report
nach der 7. Ausgabe nicht mehr fortführten, übernahm Rainer
Przybylski
in alleiniger Regie die Arbeit der Presse und führte ab dem
Frühjahr diesen
Jahres den Report
weiter. Seine eigene
Zielvorgabe waren mindestens 3 Ausgaben im Jahr.
Auf der Grillfeier in der
Adlermühle im August
versprach Mathias Vater einen Bußgeldkatalog
einzuführen (z.B. Versetzen
der Mannschaft), wie aber schon in den vergangenen Jahren zuvor und auch den Jahren danach
wurde dies nicht
umgesetzt.
Am Ende des Jahres 1994 sei
hier noch ein Spiel der
Ersten Männer aus der Saison 93/93 erwähnt, welches
mit Absicht nicht schon
vorher in dieser Chronik Platz fand und aufgrund seiner Einmaligkeit
gesondert
am Ende dieses Jahres als „Besondere Anlage“
beigefügt wird.
Es handelt sich um das Spiel
Berliner Feuerwehr I
gegen RWT I am 16.05. im Siebenendenweg. Es war die bis dahin höchste
Niederlage einer Rot-Weiß-Mannschaft in einem Punktspiel. Das
Ergebnis: 0:19.
Den Bericht verfasste
seinerzeit Rainer Przybylski,
der die undankbare Aufgabe hatte, zwischen dem Vatertag und dem
Wochenende, wo
sich viele unserer Spieler im Urlaub befanden, eine
schlagkräftige Truppe
zusammenzutrommeln.
Der Bericht aus dem
Rot-Weiß-Report
steht in dieser Chronik in voller Länge, da er all die
Strapazen der
Spielbetreuer widerspiegelt, wie sie öfter vor jedem Spiel
geschehen:
DER
SCHWÄRZESTE SPIELTAG IN DER GESCHICHTE VON ROT-WEISS TEMPELHOF
Punktspiel 1.Mannschaft Berliner
Feuerwehr – RWT
16.5.94 Siebenendenweg
19 : 0
(7:0)
Eine Katastrophe in
chronologischer Reihenfolge:
Mittwoch 11.5.94
Roger
beauftragt mich, eine Mannschaft zu organisieren.
Der
Zeitpunkt ist
sehr ungünstig, weil über Himmelfahrt und dem
verlängerten Wochenende fast alle
Rot-Weißen unterwegs sind. Es fehlten folgende Stammspieler:
Kamin
(verletzt), Kienast (Urlaub), Luhn (verletzt), Dudek (24-h Dienst),
M.Vater (Urlaub)
Samstag
14.5.94
Habe
folgende Mannschaft zusammen:
- Pusch
(habe von seiner Firma Reemtsma telefonisch erfahren: „Andi
ist ab 22.30 zu sprechen“ obwohl laut Pusch er nur Dienst bis 20.00 Uhr hat).
nur Dienst bis 20.00 war)
- Wimmer
(Zusage über Roger)
- J.Volkmann
"ich komm, weil ich weiß, dass immer einer absagt"
- Tjarks
- Przybylski
- Rodewald
- Hasenauer
"mal sehen ob ich da rechtzeitig mit meinem Auto hinkomme"
- Jungtow
- Schneiderwind
(Zusage über Pusch)
- Hollert
"ich glaub, da hab ich noch nichts vor"
- Ibrom
- Lehmann
(bei Schwiegermutters Geburtstag erwischt "da muss meine Frau durch"
Montag
16.5.94
- 12.00
Uhr ABSAGE Rodewald (Überanstrengung auf der Herrentour von RWT
- 14.00
Uhr ABSAGE Lehmann vier
Stunden vor Spielbeginn! (Fieber, Zug geholt auf der Herrentour von
RWT, krank geschrieben)
- 16.00
Uhr ABSAGE Hollert zwei Stunden vor Spielbeginn! (Hüfte und
Schulter tun weh. Grund: Herrentour, Absage über Andreas Kamin)
14.00
‑ 17.00 Uhr ca . 40 Telefonate, um noch zwei Spieler zu
bekommen.
Hansi
Jordan wird in einer Blitzaktion reaktiviert (noch kein Spiel in
dieser Saison). Problem: er wohnt in Neukölln, nur mit einem
Fahrrad
ausgestattet. Also: Andi Pusch fährt mit Jogi Volkmann von
Mariendorf nach
Neukölln und von dort nach Zehlendorf.
Weiteres
Problem: Hollert, der die Trikots und Pässe mitbringen sollte,
zwingt nun Kamin, sich mit Pusch um 17.00 bei Eis-Hennig/Mariendorf
zwecks
Übergabe zu treffen.
Ich
warte auf den Rückruf von Felix Maas (seit einer Woche), keine
Antwort.
Auch
Dirk Begner lässt sich nicht überreden, trotz nur
einer leichten
Blessur am Bein.
Detlef
Zänker ist für mich unauffindbar, hoffe vergebens auf
Rückruf.
Andreas
Mielke bittet
sich eine kurze Bedenkzeit aus. Nach 1 1/2 Stunden rufe ich
zurück." Es
tut ihm leid. VW und seine Oma lassen seinen Einsatz platzen.
Herr
Kuhl aus Spandau
scheint in seinem Babyjahr auch den ganzen Tag mit dem Kind auf Achse
zu sein.
Kein Erfolg.
Immo`s
Firma verrät
mir, dass er im Urlaub ist.
Bei
Herrn Schmitz
Telefon: "Kein Anschluss unter dieser Nummer" Die Krönung
allen
Bemühens: Von Roger weiß ich, dass Roland MROSIK bei
der Polizei arbeitet. Nur
mit dieser Information schaffe ich es tatsächlich, nach 1
Stunde durch
Beziehungen von meinem Vater (Kommissar a.D.) an seine Dienst-Tel.Nr.
zu
kommen. Dann der bitterste Satz des Tages von seinem Ausbilder: "Ja,
der
Roland arbeitet bei mir, ist aber bis Mittwoch im Urlaub" (Schnauff).
Privatanschluss auch Fehlanzeige. Letzte Rettung Benny Held. Erreiche
ihn um
16.55 Uhr und er sagt zu. „Yippie-Yea“
ALSO 35 MIN VOR TREFFPUNKT SIEBENENDENWEG HAB ICH 11 LEUTE
ZUSAMMEN.
Eine Mischung aus 1. + 2. + AH.
19.15
Uhr.
Wir
erfahren von der
Feuerwehr, dass Matte Vater den Termin mit der Feuerwehr vor 2 Wochen
auf 19.45
verlegt hat. Schade, dass ich ihn jetzt nicht auf Sri Lanka aus dem
Bett zerren
kann . Bei uns wusste keiner was, auch Roger nicht.
19.45
Uhr. Anstoß, ich gewinne als Kapitän die Seitenwahl,
es soll das einzige
bleiben, was wir gewinnen. Ich träume noch vom 0:0, da haut
mein Gegenspieler
mir das erste Ding rein. Es kommt noch schlimmer. Pusch fabriziert zwei
Eigentore. Wir sind glücklich, nur mit 0:7 in die Halbzeit zu
gehen.
20.45
Uhr.
Die
Mücken kommen. Saugen uns die letzte Kraft. Ich hab auch schon
die
Schnauze voll. Es kommt noch dicker: In der zweiten Halbzeit kassieren
wir fast
alle 3 min einen Treffer. Pusch will 20 min. vor Ende vom Platz. Kann
ihn zum
bleiben überreden. Als ich mal einen anschnauze "Wir
können uns hier doch
nicht abschlachten lassen" wird mir gleich vorgeworfen, ob ich Roger
vertreten soll, weil der auch immer meckert. Ich halte die Fresse und
wir
kassieren noch ein paar Tore. Die Feuerwehr ist bei Abpfiff voll sauer,
wollte
noch das 20ste Tor schießen.
Einzelkritik
überflüssig. Ich freue mich auf meinen Urlaub. Danke
an alle, die
gekommen sind.
Mannschaft:
Pusch - Ibrom - Przybylski, Tjarks, J.Volkmann - Hasenauer,
Jungtow, Jordan, Held, Schneiderwind
P.S.:
Wir haben 3x
aufs Tor geschossen, davon 1X Pfosten.
Rainer
Zu Saisonbeginn 94/95
spielte die Erste und
Zweite gemischt in einigen Vorbereitungsspielen, darunter auch bei
einem Kleinfeldturnier.
Gastgeber in Kreuzberg war eine Freizeitligamannschaft. Wir traten an
mit der
Aufstellung:
PUSCH-KIENAST-R.WIMMER
– M.VATER
–KAMIN-PRZYBYLSKI-TJARKS
in beeindruckender Weise,
indem man ungeschlagen in
das Endspiel gelangte und das bei einem Torverhältnis von
16:0! Erst im
Endspiel unterlag man Stern 1900 mit 0:1, wobei die Mannschaft im
gesamten
Turnier inklusive des 1:0 aus dem Endspiel nur 3 Tore schoss!
Wie schon in den vergangenen
Jahren schied die 1.Männer
bereits in der 1. Runde des Pokals aus. Die Erste fiel in der Hinrunde
der
Saison 94/95 mehr durch Schatten als durch Licht auf.
Von 11 Punktspielen gingen 7
verloren, bei zwei
Unentscheiden gab es nur einen Sieg gegen den Finanz SV. Damit standen
wir mit
4:13 Punkten äußerst schlecht in der Tabelle der
Liga. Viele Spiele wurden in
Unterzahl abgehalten!
Erstaunliches
am Rande: Beim 1:1 gegen die Deutsche Bank musste das
Spiel unterbrochen
werden, da die Flutlichtanlage in der Markgrafenstrasse zum
wiederholten Male
ausfiel. Mit Notstrom ging es dann weiter, aber auch nur, weil die
Trainingsgruppe von Blau-Weiß mit uns die Plätze
tauschte und bei halber
Lichtstärke weitertrainierte!
Die 2. Mannschaft war da schon erfolgreicher
und beendete ihre
Hinserie mit 6:6 Punkten.
Obwohl es in der vergangenen
Saison mehrfach Probleme
gab, die 1.+2. Mannschaft „voll zu bekommen“,
leistete sich Rot-Weiß noch eine
vierte Mannschaft. Die neue SENIOREN
sollte dem erhöhten Alter der meisten Spieler Rechnung tragen.
Bis zum November musste die
Senioren warten, bis sie
ihren ersten Sieg landete. Mit 4:2 wurde die Commerzbank bezwungen.
Zwar nicht unser Flaggschiff,
aber zumindest die
erfolgreichste Mannschaft der Hinrunde waren die Alten Herren.
So hatte
man Ende Dezember 9:5 Punkte auf der Habenseite.

Die
AH am Grüngürtel: :h.R.v.l. Hoffmann, Polauke,
Tjarks,
Rodewald, Held, Fieck, Pridöhl
vorne Kniend v.l.:
Begner, K.-H.Paech, H.Volkmann, Jakuscheit)
1995 ![]()
Auf der
Jahreshauptmitgliederversammlung legte Peter
Rodewald sein Amt als Kassierer nieder. Nachfolger
wurde Andreas
Kamin, der dieses Amt 9 Jahre lang führen sollte.
Die Senioren gewannen
am 18.02.04 ein Hallenturnier der BSG Bewag in Spandau. Ansonsten spielte
das „Mittelalter“ einen
unauffälligen aber ordentlichen „Stiefel“,
leider meist nur
mit 10 Mann, landete aber trotzdem
am Ende der Saison im unteren
Mittelfeld.
Die 1.Mannschaft
war auf Abstiegskurs in die
1.Klasse.
Im März stand fest,
dass aus den verbleibenden 5
Spielen 10:0 Punkte hätten geholt werden müssen. Dies
gelang nicht.
Als 3.Absteiger, zwei Punkte vom rettenden
Tabellenplatz 9, stieg die Erste
mit
12:28 Punkten und 31:68 Toren in die
1.Klasse ab.
Zum Saisonabschluss 94/95
resümierte
Mannschaftsbetreuer und Kapitän Uwe „Balu“
Kienast im RWT-Report Nr.12 für die
1. Männer:
Eigentlich
hätte ich mir als Betreuer der 1. Mannschaft von
Rot-Weiß
gewünscht, über die abgelaufene
Saison
nichts mehr sagen oder besser schreiben zu müssen, aber auf
ausdrücklichen
Wunsch unseres Pressewartes werde ich es nun doch tun.
Das Positive zuerst: Wir sind
abgestiegen! Nun das Negative: Wir hätten nie
und nimmer absteigen brauchen!!
Abschlusstabellen der 4
Mannschaften
von RWT der Saison 94/95
1.Männer,
LIGA
1. Feuerwehr
20 76:24
34:6
...
9. Finanz SV
20
41:54
14:26
10 RWT I
20
31:68
12:28
Absteiger
11.IBM
20
38:82
6:34
Absteiger
12.Coffea Spandau
gestrichen
Absteiger
2.Männer,
U1
1 BVG
SVU 59 III
14 70:33 24:4
5. RWT II
14
49:35
14:14
Senioren,
Sen2
1 .VSC 64
18 94:23
31:5
8. RWT Sen.
18 48.53
15:21
Alte Herren,
AH2
1. BA Steglitz
14 69:25
23:5
4. RWT AH
14 28.28
15:13
Die 2.Männer hatte Ihr Saisonziel
erreicht, denn man wollte unter allen
Umständen einen Aufstieg in die Leistungsklasse
vermeiden, um dort dann nicht unterzugehen.
Bei der AH
sah es ähnlich aus, auch sie stand am Saisonende 94/95 auf
einem
guten Mittelfeldplatz in der untersten
Spielklasse, der AH2.
Besonderheiten in diesem Jahr:
Im Spiel RWT Sen gegen Borsig
versuchte Albert Tjarks
gleich 2x den
Ball mit der Hand über die Linie zu drücken, es gab
zum Glück nur 1x Gelb für
ihn.
Im Spiel der Ersten gegen BVG
SVU
59 wurde in der Liga mit 2
Linienrichtern gepfiffen. Auflage gegen die BVG, da eine Woche vorher
ein
Schiedsrichter fast krankenhausreif geschlagen wurde. Ein Spieler der
BVG wurde
daraufhin lebenslänglich gesperrt.
Beim Spiel der Senioren gegen
die
BfA fuhr Jürgen Polauke zum Stadion Lichterfelde anstatt zum
Stadion
Wilmersdorf. Nach einem Rückruf gelangte er zum richtigen
Stadion, vergaß aber
im Stadion Lichterfelde seine Sporttasche. Also wieder zurück
nach
Lichterfelde, um dann 10 Min. zu spät in Wilmersdorf
aufzulaufen.
Michael Malek traf es bei
einem
Hallenturnier mit einem Außen- und Kreuzbandriss besonders
schlimm.
Im Spiel der
2.Männer gegen Coffea Spandau gab es den
unfähigsten Schiedsrichter, den wir je hatten: Rot-
Weiß trifft zum 4:1, der
Schiri bittet zum
Anstoß. Coffea
meckert, dass der Ball nicht hinter der Linie wäre. Daraufhin
bittet der
Schiedsrichter zum Anstoß für Rot-Weiß,
das Tor zählte nun nicht mehr.... und
wofür bekamen wir einen Anstoß?
Im Herbst hatten wir unseren
neuen Sponsor
für die neuen Trikots und die Beflockung der
Trainingsanzüge zu einem Mannschaftsfoto gebeten,
da dies das erste
Spiel mit dem neuen Outfit sein sollte. Unangenehmerweise trafen beim
Spiel der
Zweiten gegen Coffea nur 9 Mann auf dem Platz ein. Das war
natürlich gegenüber
dem Kalkulationsbüro Altendorf mehr als
unangenehm.

Die Erste
diesmal vollstängig: :h.R.v.l. Sponsor Altendorf, Dobbert,
Malek, Kamin,
Mrosik, C.Wimmer, Fr.Altendorf
vorne
Kniend v.l.: v.Gliszczynski, R.Wimmer, M.Vater, Hollert, Jungtow,
Przybylski)
Die Saison 95/96
begann mit
einer unglücklichen Niederlage der 1.Mannschaft
im Pokal. Sie unterlag
Blau Gelb 51 mit 3:4 im Elfmeterschiessen.
Nun musste man sich seine
Brötchen
also in der dritthöchsten Spielklasse, der 1.Klasse
„backen“ Es begann gut.
Mit 6:0 Punkten im Gepäck reiste man nach Kreuzberg zu
Kreuzberg 11, trat mit
nur 10 Spielern an und verlor prompt mit 0:1 durch ein Tor in der
90.Minute.
Bis Ende des Jahres gab es kein Sieg mehr, so dass man nach Ende der
Hinrunde
mit 8 Pluszählern auf Platz 7 lag. Spitzenreiter war
Nervenklinik Spandau.
Die Alten Herren
spielten in
der Hinrunde mit wechselndem Erfolg, so dass die AH zum November ein
Punktestand von 8:6 und 15:19 Toren aufweisen konnte.
Die 2.Männer belegte einen 4. Platz in der
U1 (von
13). Mit 16 Punkten und 30:18 Toren lag man nur drei Punkte hinter dem
Spitzenreiter.
Beste unserer vier
Mannschaften in
diesem Herbst waren die Senioren, die Tabellenerster war. Bei 4 Siegen
und
einem Unentschieden hatte
man ein
Punktekonto von 13, da ja ab dieser Saison mit 3 Pluspunkten
bei Sieg
gerechnet wurde.
Zwei wunderschöne
Reisen wurden
1995 organisiert, die lange in Erinnerung
bleiben sollten. Da gab es am 29./30.07 zum einen die
Fahrt der 1. und 2. Mannschaft
nach Dannenberg/Elbe,
die von Rainer Przybylski
geleitet
wurde. 40 Spieler wurden gefragt:
11 waren zu dem Zeitpunkt
verreist,
7 haben sich auf den Anruf hin nicht zurückgemeldet, 6 hatten
keine Zeit, 2
waren verletzt, 1 Spieler musste ins Kino, 1 Spieler hatte kein Geld, 1
Spieler
sagte nach Zusage ab.
So traten 12 Kameraden in zwei
Kleinbussen die Reise nach Klein Gusborn an. Bei 55 Grad im
Auto lag
Mathias Vater mit seiner Hochrechnung für 3x0,5 Liter Becks
pro Kopf für die
Hinfahrt ziemlich schlecht.
Die 120 Dezibel
aus Sigi
Döblers Lautsprecherboxen heizten die Stimmung entsprechend
auf. Gut, dass wir
sofort bei Ankunft im nahegelegenen Gartower See Abkühlung
fanden. Dumm war
nur, dass wir uns auf der flachen Seite des Sees niedergelassen hatten.
So
endete der Wassergang in 150 Zentimeter tiefem Wasser mit einer wilden Schlammschlacht.
Probleme gab es, als die übergewichtigen
„Pferde“ bei einem Massenreiterkampf
auf die Kämpfer steigen wollten.

Unvergessene
Tour nach Dannenberg:.v.l. Przybylski, Lehmann,
Döbler, Hollert, Hasenauer, Bettac, Kienast, M.Vater
Zum Abend ging es dann auf die
Freiluftparty nach Bad Bevensen. Auch hier robbte man sich von einem
Bierstand
zum anderen. Angefangen wurde in Warstein, beendet wurde der Rundgang
im
Kloster Andechs, so stand es zumindest auf den Schildern.
Im wahrsten Sinne
Höhepunkt des
Abends war dann der „Orgasmus“
von „Balu“ Kienast, mitten in der
Fußgängerzone. Dass es sich hierbei um ein
Mixgetränk handelte, bleibt am Rande
erwähnt.
Um 01:30 Uhr ging’s
dann zurück
nach Gusborn, wobei wir bei über 30 Grad
nicht in den uns zugeteilten
Umkleidekabinen des SSV Gusborn 1921 schlafen konnten. Bis auf Rolf
Lehmann und
Thomas Bettac zog es alle mit ihren Luftmatratzen und
Schlafsäcken auf das
Spielfeld. Ein Kreis rund um den Anstoßpunkt bildete sich.
Alle zählten die
Sternschnuppen, bis man endlich einschlief.
Das Grauen kam dann gegen
04:30 Uhr.
Nach Schimpfkanonaden
wie...“jetzt hör doch mal auf“ oder „Aus
jetzt Pfiffi“ beschimpften wir Sicke
Döbler, der durch sein Schnarchen
alle weckte, so dass sich der Pulk von Schlafsäcken
schlagartig an die
Außenränder des Spielfeldes verstreute.
Am nächsten Morgen
rollten dann die
letzten Rot-Weißen an. Albert aus Emden. Roger aus Celle und
Andi Pusch aus
Frankfurt/Oder .
Gegen 13.00 Uhr sollte das
Freundschaftsspiel starten. Kurioserweise schoss Marco
Hollert unseren
Torwart Sicke Döbler so doll ein, dass er sich den Daumen brach.
S.Döbler
spielte trotzdem, Kompliment.
Nun sollte ein Rekord
aufgestellt
werden, der bis in die Gegenwart und wahrscheinlich für alle
Zeiten Bestand
hat:
Anstoß
Rot-Weiß, Lehmann tippt zu Hollert,
der zieht vom Anstoßpunkt
direkt ab und trifft nach 3 Sekunden zum 1:0, wobei der Torwart 20 m vor dem Tor
stand! Das schnellste
Rot-Weiß-Tor
aller Zeiten!
Dass wir bei sengender Hitze
und 30
Minuten Pause 3:4 gegen den Bezirksligisten verloren, war nur
nebensächlich.
Hinterher vergnügte
man sich an den
Grilltischen des 400-Seelendorfes.
Für
Rot-Weiß spielten:
DÖBLER
–KIENAST – PRZYBYLSKI,
TJARKS, HASENAUER, PENNEY (Gast), M.VATER, BETTAC, DUDEK –
LEHMANN, HOLLERT
Die zweite Reise ging nach München. Wie schon im Jahr zuvor
wurde
von Mathias Vater eine Isar-Floßfahrt
organisiert. Wie schon 1995 ging es, diesmal mit deutlich mehr
Teilnehmern,
Richtung Bayern. Rund 60 Reiselustige trafen sich am 28.04. zur Abfahrt
an der
Trabrennbahn Mariendorf. Höhepunkt war natürlich die
Floßfahrt ab
Wolfratshausen, wobei die Toilette auf dem Floß der Hingucker
schlechthin war,
denn ab 1,80 m Körpergröße starrte man auf
die gesamte Floßbesatzung, während
man seinem „Geschäft“ nachging. Die
bayerische Musik-Combo tat ihr übriges zu
der guten Stimmung bei ausgezeichnetem Wetter. Mit
bis zu 40 km/h schossen die Rot-Weißen durch
die Wehranlagen. Essen und Trinken inklusive.
Am nächsten Tag ging
es in die
Bavaria-Filmstudios, bevor am Nachmittag ein sportlicher Vergleich
gegen den
TSV Solln mit 0:5 verloren ging.
Der Sonntag wurde dazu genutzt
der
Freiwilligen Feuerwehr beim Aufstellen des Mai-Baumes zu helfen. Die
Zeit bis
zur Heimfahrt wurde
mit Spaziergängen
und im Biergarten verbracht. Eine wunderschöne Fahrt ging zu
Ende.
Mathias Vater wurde zu Recht
mit
Lob für
seine Organisation bedacht.
Zu erwähnen
wäre neben der jährlich
stattfindenden Skifahrt nach Hintertux und der
Weihnachtsfeier noch die Grillfeier
in der Adlermühle, die Olaf Liesenfeld aufgrund seines
50.Geburtstages in
besonderer Weise verschönte, indem er eine Hopseburg für die Kids
organisierte.
Auch Andreas Kamin und
Freundin
Kathi sorgten bei den Kids mit ihren Spielen im liebevoll
eingerichteten
Spielpark für freudige Mienen.
1996 ![]()
Unter der Beteiligung von nur
21
Vereinsmitgliedern wurde am 19.Januar die JHMV durchgeführt.
Uwe Kienast legte
das Amt des Schriftwartes nieder, welches er 4 Jahre lang seit 1992
innehatte.
Trotz eines zweiten Platzes
bei der
Vorrunde zum Allianzpokal kamen die Senioren
über die erste Runde nicht hinaus.
Turniersieger wurde die 2.Männer
bei einem Jubiläumsturnier der
FG Südwest zu deren 40-Jahr-Feier.
Gegen hochkarätige
Gegner wie die
FG Südwest, Allianz, Feuerwehr und die GASAG setzte man sich
mit vier Siegen
durch. Von acht Toren schoss Marco Hollert sechs und wurde somit
Torschützenkönig.
Der erfolgreiche Turniersieger
bestand aus: Pusch, Mielke, Hasenauer, Chr.Wimmer, Kienast, Hollert,
Th.Bettac,
D.Begner und Przybylski.
Im Oktober waren wir ein
zweites
Mal zu den Feierlichleiten der SG Südwest beim 29.
Horst-Fahrenholz-Turnier
eingeladen. Hier belegten wir einen zweiten Platz.
Auch sonst waren wir, was
Hallenturniere in
diesem Jahr anging,
ziemlich aktiv.
Beim 1.
Büschhüttener Wanderpokal
belegten wir Platz 7 von 8 Mannschaften.
Einen sechsten Platz belegten
die Alten
Herren, ebenfalls bei einem Einladungsturnier der FG
Südwest in der
Sporthalle Schöneberg, wobei die Trikots erst 10 Minuten vor
Beginn den Weg
nach Schöneberg fanden.
Die AH-Mannschaft bestand aus:
Fieck, Jakuscheit, Knossalla, Polauke, Pridöhl, Rodwald und
Tjarks.
Die 1.Männer spielte
in der ersten
Hälfte des Jahres keinen aufregenden Fußball. Nach
oben war nichts drin, nach
unten gab es auch keine Gefahr. Zudem hatten sich schon drei
Mannschaften aus
der 1.Klasse, Staffel C
zurückgezogen, so dass wir gar nicht absteigen konnten.
Beklagt wurde von
Betreuer Kienast, dass alleine in der abgelaufenen Saison 30
unterschiedliche
Spieler für die Erste aufliefen, was dem flüssigen
Spiel der Mannschaft
bestimmt keinen guten Nährboden gab.
Am Ende reichte es zu einem
sechsten Platz mit 28 Punkten und positivem Torverhältnis von
46:42.

1./2.Männer:h.R.v.l.
Haufe, Ibrom, M.Vater, Kamin, Kienast, R. Wimmer
vorne kniend
v.l: Przybylski, Pusch, Jungtow, C.Wimmer, Schüchner
Die 2.
Mannschaft landete in der U1
auf einem fünften von zwölf Plätzen. Mit 36
Punkten, elf Punkten hinter dem
Aufsteiger Senat II und 68:44 Toren hatte man in der vergangenen Saison
zumindest die meisten Tore nach dem Staffelsieger geschossen.
Die AH
belegte am Ende der
Saison 95/96 einen vierten Platz, gemäß der
Richtlinie, wie sie auch in der
zweiten Mannschaft ausgegeben wurde: „Hauptsache
nicht aufsteigen!“
In dieser Saison gab es nach
langer
Zeit wieder einen Aufstieg zu feiern.
Die Senioren wurden Staffelmeister der Senioren2, Staffel A und stiegen somit in die
Senioren1 auf, eine Spielklasse
unter der obersten Klasse, der Senioren-Liga. Und dies mit 47 Punkten,
sechs
Punkten vor dem Zweiten, der BSG Bewag B, die uns sogar schriftlich
gratulierten, sowie 74:22 Toren.
In einer Erhebung von
teilnehmenden
Mannschaften in Fachverband Fußball kam zu Tage, dass die SG.
Rot-Weiß
Tempelhof mit ihren 4 Mannschaften an fünfter Stelle lag. Nur
die BfA mit 9
Mannschaften, sowie Blau-Gelb 51, die BSR und Südwest mit 5,
stellten mehr
Mannschaften. Und das bei 128 teilnehmenden Vereinen. Hier lag man noch
vor
solch großen Betrieben wie allen Bezirksämtern und
der GASAG.
Besonderheiten in diesem Jahr:
Vor dem Spiel der
2.Männer gegen
Ideal LV kam ein Anruf von Andreas Pusch, er hätte sich DAS
Bein gebrochen.
Nach dem Spiel stellte sich heraus, dass Andreas im
„Schaukelpferdchen“
AUF das Bein gebrochen hatte.
Im Spiel der 1.Männer
gegen NKS
spendete unser Gegner 50 DM, und Rot-Weiß 25 DM, um somit der
Jugendmannschaft
von Blau-Weiß deren Kasse aufzubessern, da sie sich bereit
erklärten, ihr
Training in der Halle durchzuführen, da die Schlacke in der
Markgrafenstrasse
zum x-ten Male gesperrt war.
Die 1. Mannschaft gewann gegen
die
DKV mit nur 9 Spielern mit 2:0.
Am 20.04 konnten sich die 2.Mannschaft und der Gegner, die BfA IIC, vor den Umkleidekabinen, also auf den Bänken am Spielfeld umziehen, da kein Platzwart in die Prühßstr. gekommen war. Erst als wir und der Schieri schon umgezogen waren, tauchte der Platzwart mit Schlüsseln auf. Wahrscheinlich war das der BfA zu viel, denn sie verlor anschließend mit 1:10.
Die 2.Männer
gewann das
Spiel gegen die BfA
II C mit
durchgehend nur 9 Mann mit dem sensationellen Ergebnis von 10:5.
Ein neues Trainingsgelände
wurde vom Kameraden Th.Bettac ausfindig gemacht.
Der Ort war etwas
ungewöhnlich und ziemlich weit weg von Tempelhof und den
restlichen westlichen
Bezirken. Die Möglichkeit, immer mittwochs auf einem
Schlackeplatz gegen 18:00
Uhr zu trainieren ergab sich
in
Treptow am Bruno-Bürgel-Weg. Leider wurde diese
Möglichkeit nicht von
Verein angenommen und die Aktion versickerte im Sand.
In der neuen Saison
96/97
wurde den Senioren gezeigt, dass in einer
höheren Klasse auch besserer
Fußball gespielt wurde. Am Ende der Hinrunde stand man auf
dem 10. von 11
Plätzen und hatte bei 12 Spielen nur 10 von 36
möglichen Punkten gesammelt.
Dazu kam, dass man die schlechteste Abwehr der Sen1 Staffel A mit 25:39
Toren
aufwies.
Die 1. Mannschaft
war in
guter Verfassung. So gewann man z.B. mit 10 Spielern 4:2 gegen die DKV,
verlor
aber auch gegen den ärgsten Konkurrenten Behring 85 mit 3:5,
nachdem man zur
Halbzeit schon 3:0 führte.
Somit waren
wir im Dezember Tabellenzweiter mit 22
Punkten in 9 Spielen, nur durch
die
Tordifferenz von Behring getrennt.
Ebenso gut drauf war die 2.Männer,
welche die Herbstmeisterschaft in der U1
feiern konnte. Mit 19
von 24 möglichen Punkten war man ganz vorne mit bei.
Zu dem positiven
Gesamtergebnis
Ende des Jahres trug auch die AH bei. Sie belegte
nach Abschluss der
Hinserie einen zweiten Platz mit 20 Punkten aus 10 Spielen. Die Alten
Herren
hatten einen historischen Start in die Saison hingelegt. So holte man
sich die
erste Niederlage erst im 8. Punktspiel gegen BA Reinickendorf.
Die AH litt oftmals unter
chronischem Spielerschwund, so wurde ein Spiel ganz abgesagt, ein
anderes gegen
den Senat nur verloren, weil man mit 9 Spielern antrat.
|
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An Reiseaktivitäten
hielt sich der
Vorstand zurück. Allein die Hintertuxfahrt
findet wie jedes Jahr statt, diesmal mit der Rekordbeteiligung von 20
Skifahrern.
1997 ![]()
Nachdem der für das
Jahr 1997
gewählte Reiseausschuss um Lehmann, Ibrom,
Hollert und Kamin keinerlei Aktivitäten
startete, wurden Olaf Liesenfeld und Jürgen Jakuscheit auf der
Jahreshauptmitgliederversammlung mit
dem Amt betraut.
Aber auch hier sollte sich herausstellen,
dass die auf der Jahres-Hauptmitgliederversammlung gewählten
Kameraden keinerlei
Initiativen erzeugten. Somit fand faktisch keine Reise im
Jahr 1997 statt.
Das Gleiche galt für 1996. Eine traurige Bilanz, da die
Vereinsreisen immer ein
Kernstück unseres Vereinslebens darstellten.
Das Jahr 1997 sollte eines der
schlechtesten bei Rot-Weiß werden,
denn nach dem Aufstieg der Senioren im letzten Jahr wird die Mannschaft wegen Spielermangels im
zweiten Jahr ihrer
Wiederauferstehung gestrichen!
Plötzlich hatte
keiner im Verein mehr Lust
zu den Pflichtspielen zu erscheinen. Die
Folge war, dass 20 Spieler der 1. Und
2. Mannschaft schriftlich per zugestelltem Brief aufgefordert wurden,
zu den
Spielen zu erscheinen, da sonst eine Zurückziehung
aus dem Spielbetrieb
droht. Dies geschah nach Rücksprache mit dem Vorstand. Alleine
zwei Spieler
meldeten sich daraufhin telefonisch bei den Betreuern für den
nächsten
Spieltag!
Die Folge war, dass wir die
Senioren aus dem laufenden
Spielbetrieb zurückzogen, ebenso wie die Zweite Mannschaft im
Dezember,
nachdem abzusehen war, dass sich
die Situation nicht bessern würde. Die letzten 4 Spiele der
Zweiten wurden
allesamt in Unterzahl ausgetragen, wobei das Torverhältnis
aus den letzten
drei Spielen bei 4:29 lag!
Negativer Höhepunkt: Die
Erste läuft bei den letzten drei Spielen der Saison gar nicht
mehr auf und verbleibt
nur durch einen Formfehler des FVF in der 1.Klasse.
Weiteres Armutszeugnis: Von
den beiden Spielansetzern
R.Dudek und M.Vater bekamen die
Mannschaften zwei Monate lang
keine Ansetzungen und können somit maximal nur noch
zwei bis drei Tage im
Voraus planen. Für viele eine unlösbare Aufgabe in
ihrem Terminkalender.
Nach Abschluss der Saison wird
die 1. Mannschaft
Fünfter in der 1.Klasse Staffel C, obwohl
sie 5 Spieltage vor Schluss
noch auf dem zweiten Aufstiegsplatz lag, und
dennoch 48:38 Tore bei 36 Punkten erzielt.
Die Zweite
beendete mit 30 Punkten und 59:32 Toren als
Dritter den Punktspielbetrieb in der U1 hinter den Aufsteigern Allianz
II und Waggon Union
II, wobei ihr 4 Punkte zum
Aufstieg fehlten. Dies resultierte unter anderem daraus, dass wir zu
einem
Spiel gar nicht antraten und eine nicht unerhebliche Anzahl von
Begegnungen in
Unterzahl spielten.
Die
AH wird Zweiter
in der AH 2 Staffel B. Sie spielte eine
hervorragende Saison und wurde mit dem besten
„Nicht-Aufstiegsplatz“ (so wie angestrebt) belohnt.
Man beendet die Punktserie als
Zweiter mit 12 Siegen bei 2
Unentscheiden und 7 Niederlagen, 38 Punkten und 43:46 Toren hinter dem
Aufsteiger VSC 64.
Hallenturniere waren auch wie
im vergangenen Jahr eine der
Lichtblicke in unserem sportlichen Terminkalender.
So holten die Senioren
am 15.02. - wie schon 1995 - um die Spieler M.VATER- PRZYBYLSKI,
CHR.WIMMER,
R.DUDEK, A.VATER, GLISZCZYNSKI, SCHMIEDKE und KLUKAS den Turniersieg
beim 4.Senioren-Hallenturnier der BEWAG.
Einen zweiten Platz gab es
beim Hallenturnier des FC Stern
1900, wo wir gegen den Gastgeber nur aufgrund der schlechteren
Tordifferenz
scheiterten.
Einen schweren Stand hatten 5
Senioren beim
Allianz-Hallenpokal im Januar, wo man in der Vorrunde ausschied. Ohne
Ersatzspieler war hier
nichts zu machen.
Im Endspiel um den Pokal der
Wapo Süd 74 am 02.02 scheiterten
wir erst im Endspiel an der Mannschaft von DeTeWe mit 4:5 n.V. Auch
hier musste
man ohne Auswechselspieler agieren.
Die Grillfeier fand nochmals (letztmalig)
in der Adlermühle statt, obwohl
man sich schon anderweitig nach einem preiswerteren Ersatz umschaute.
Zu teuer
war hier die Miete.
Der „Grillausschuss“
um die Kameraden Fieck, Knossalla und Dudek bescherte uns ein frohes
Beisammensein.
Die Saison 97/98 wurde also nur noch mit drei
Mannschaften (1., 2., AH)
bestritten, wobei die 2.Männer im Dezember desselben Jahres abgemeldet
wurde.
Die
AH bildete mit
der AH der BVG Zehlendorf eine Spielergemeinschaft und trat nun als BVG Zehlendorf/RW
Tempelhof AH A auf.
Die Zehlendorfer wurden als BVG Zehlendorf/RW Tempelhof AH B
bezeichnet. Diese
Fusion sollte nur eine Saison andauern, da sich herausstellte, dass
keiner der
Älteren Herren aus beiden Mannschaften so richtig
glücklich über diese
Spielgemeinschaft war. Es gab nur wenige sporadische Einsätze
der Zehlendorfer
Kameraden in unserer Mannschaft.
Am Ende
der Hinrunde belegte man mit 4 Punkten aus 10 Spielen den letzten Platz.
Der FVF hatte sich
für die 1.Klasse, in der die Erste
Mannschaft spielte, etwas Besonderes ausgedacht: Von 13 Mannschaften
waren die
Plätze 8-13 als Abstiegsplätze zur 2.Klasse
vorgesehen. Damit stiegen
erstmals 6 Mannschaften in einer Staffel ab. Grund war, dass
die 1. Klasse
von drei auf zwei Staffeln reduziert werden sollte.
Nach 9 Spielen sah sich das
Flaggschiff von Rot-Weiß auf dem
letzten „Nicht-Abstiegsplatz“ wieder. Als Siebenter
belegte man mit 10 Punkten
und 27:38 Toren Platz 7, nur zwei Punkte vom letzten Platz entfernt.
Zu einem denkwürdigen
Spiel
sollte die Partie gegen B.L.A.S. am
18.08.97
werden:
Der Schiedsrichter war kurz
davor das Spiel abzubrechen,
nachdem er vom Gegner mit ständigen Drohungen ausgesetzt war.
BLAS, welches mit
10 Mann angetreten war, verlor drei
Spieler durch rote Karten,
daraufhin verließen 2 weitere Spieler aus Protest den Platz.
BLAS stand nur
noch mit 4 Feldspielern und einem Torwart auf dem
Platz. Proteste des
Trainers, das Spiel sei aufgrund der zu geringen Spielerzahl
abzubrechen,
wurden vom Schiedsrichter fälschlicherweise
zurückgewiesen. Gegen 4 Feldspieler
erzielten wir innerhalb von 5 Minuten aus einem 5:5 ein 7:5.
Was dann
geschah bleibt einmalig in der Geschichte von Rot-Weiß: Wir kassierten gegen 4 Feldspieler noch das 7:6,
welches das
Endergebnis darstellte.
Das Spiel wurde gewertet. Zwei
Wochen später mussten A.Kamin
und U.Kienast vor
dem Rechtsausschuss
aussagen, da ein Spieler von B.L.A.S. dem Schiri sein
bloßes Hinterteil auf
dem Platz zeigte. Dieser Spieler wurde daraufhin 4
Monate gesperrt.
Die 2.
Mannschaft bestritt genau 6 Spiele in der Saison 97/98.
Danach wurde vom
Vorstand die Notbremse gezogen. Die letzten Ergebnisse gegen Krupp
(2:9), den
Senat (1:13) und der BfA (1:7) sprachen eine deutliche Sprache. Das
Spiel gegen
Alba (2:7) wurde gar nur noch mit 8 Mann bestritten. Es gab zu etlichen
Spielen
keine gelernten Torhüter. So mussten sich z.B. T.Selmo,
Jörg Volkmann oder R.
Przybylski als Notnägel im Tor beweisen.
Besonderes in diesem Jahr:
Andreas Pusch kassierte als
Torwart
60 Tore in 12 Spielen, das entspricht einem Schnitt von 5 Toren pro
Spiel!
Rolf Lehmann wurde nach einer
„Geraden“ an das Kinn seines Gegenspielers
für 2 Monate gesperrt.
P. Rodewald legte zum Ende des Jahres
nach 21
Jahren Vorstandsarbeit den Vorsitz nieder.
1998 ![]()
Im Personellen gibt es nach der
Jahreshauptmitgliederversammlung
einige Veränderungen im Verein. Seinen bisherigen Platz als
2.Vorsitzender
nimmt Thomas Bettac ein. Uwe Kienast übergibt seine
langjährige Tätigkeit als
Betreuer der 1.Mannschaft an Frank Schmiedke. B.Held und I.Knossalla
betreuen
ab sofort für
J.Jakuscheit die Alten
Herren. Die Verantwortung für einen Reiseausschuss sowie
für das Grillfest will
keiner mehr übernehmen!
Der Verein zählt 69
Mitglieder.
Am 03.04. feiert
Rot-Weiß ein
Zusammensein der besonderen Art. 14 (mit Anhang 26) Mitglieder
verbringen 5
angenehme Stunden bei einem Ungarischen Abend in
einem Restaurant in
Friedrichshain. Mehrere Speisen, eine Live-Band und eine Kegelbahn
sorgten für
eine gute Stimmung, organisiert von
M.Vater.
Trotz Abmeldung der 2.
Männer
hatte die Erste immer noch erhebliche Probleme,
einen Spielbetrieb
aufrecht zu erhalten. Oft stehen nur 9-10 Rot-Weiße auf dem
Platz.
Die Erste tat sich schwer und
trotz
eines 3:1 über den Tabellenführer BA Reinickendorf
standen wir im Juni 98 mit
Rot-Schwarz 65 Kopf an Kopf am Abgrund zur 2.Klasse. Dabei war unsere
Ausgangsposition die wesentlich bessere, den rettenden 7.Platz zu
erreichen:
Wir mussten nur einen Punkt
holen,
Rot-Schwarz dagegen sechs! Die Chancen gegenüber
Rot-Schwarz 65 standen utopisch besser und zwar aufgrund
folgender
Situation: Rot-Schwarz verliert sein vorletztes oder letztes Spiel oder
spielt in einer der beiden letzten Spiele Unentschieden. Oder
Rot-Weiß gewinnt
das letzte Spiel oder spielt
Unentschieden. Was geschah?
Rot-Weiß verlor mit
3 AH-Spielern
0:2 gegen Otis und Rot-Schwarz 65 gewann die beiden letzten Spiele,
davon das
letzte in der Nachspielzeit gegen Kreuzberg 11 mit 4:3.
Wir traten somit als Tabellenachter mit
27 Punkten und 53:80 Toren den Gang in die
2.Klasse an.
Der wichtigste Spieler der 1.
Mannschaft
und einer der besten Mittelfeldspieler, die Rot-Weiß je hatte
(260 Spiele
und 165 Tore), Uwe „Balu“ Kienast,
zieht es daraufhin zu Viktoria
89. Spieler wie Jungtow und Luhn melden sich passiv. Der
Kader der Ersten
besteht nur noch aus 20 Spielern, wobei 4 Kameraden nur selten spielen
können.
Eine gefährliche Ausgangssituation für die Saison
98/99.
Die Alten Herren bestehen auch
nur
noch aus 15 Spielern, sie können zwar in der untersten
Spielklasse nicht
absteigen , belegen aber dennoch mit 30 Punkten und 46:58 Toren einen
fünften
Platz bei acht Mannschaften.
Am 4.-5. Juli nahmen eine
AH-Mannschaft und 1.Männer-Mannschaft am Luther-Cup in der Lutherstadt Wittenberg teil. Das
Kleinfeldturnier bescherte der AH
einen 4. und der 1.Männer einen 5.Platz. Der durchweg
strömende Regen konnte
dennoch nicht die gute Laune verderben.
Ab dem 29.07. bot sich
Rot-Weiß
wieder mal eine neue Trainingsstätte. Wir konnten in der
Rathausstrasse auf dem
Kunstrasenplatz, zusammen mit dem Traber FC trainieren. Aber auch von
dieser
Möglichkeit wurde kaum Gebrauch gemacht. Training?..Ein
Fremdwort bei
Rot-Weiß!
Die Saison 98/99 spielt die
Erste in der 2.Klasse, Staffel C. So tief war man seit der
Gründung
1954 noch nie gesunken.
Die Alten Herren wurden der AH
2, Staffel B zugelost.
Die Situation
gegenüber der
vergangenen Saison sollte sich nicht verbessern. Das Gegenteil war der
Fall.
Die Erste sagte nicht nur ihr Pokalspiel ab,
sondern verzichtete
auch bis zum
Jahresende auf zwei weitere
Punktspiele gegen PLM und Wasser 75 II. Man stand also kurz davor in
die Dritte.,
der untersten Klasse, abzusteigen!
Das Training
in der Rathausstraße
wurde nicht angenommen und auch eine erneute Initiative des 2.
Vorsitzenden,
Thomas Bettac, am Hallentraining in der
Mosischstrasse am Baumschulenweg
in Treptow teilzunehmen, wurde von den
Rot-Weißen nicht wahrgenommen.
Hinzu kam, dass die Staffel C
in
der 2.Klasse nur
noch aus 9 Mannschaften
bestand, und die Spieler der Ersten auf ganze 7 Spiele in 5
Monaten kamen.
Eine Spielpraxis, geschweige denn Kondition aufzubauen, war somit
unmöglich.

Die AH am
Beelitzhof: :h.R.v.l. Rodewald, K.-D.Arp, Pridöhl, Tjarks,
Polauke, Jakuscheit,
H.Volkmann
vorne v.l:
Utz, Held, Heymann, Fieck, Malek, Begner, Knossalla
Erstaunlich bei der AH, dass
hier
die Saison mit nur 15 zur Verfügung stehenden Spielern
erfolgreich zu Ende
geführt werden konnte.
Einem der höchsten
Siege von
Rot-Weiß mit 13:4 gegen Alba am 17.10.98 folgten sechs
Niederlagen. So stand die
Erste Ende der Hinrunde als Tabellenletzter,
mit weitem Abstand zum
Mittelfeld, da.
Bereits zwei Spiele abgesagt,
keine
Spielpraxis, keine Trainingsbeteiligung und Tabellenletzter. Die 1.
Mannschaft
stand nach dem Oberligaaufstieg 1990 nun mit einem Bein in einer
Klasse, die 4
Stufen unter der Oberliga lag!
Hinzu kam, dass unser
Spielabschlussberechtigter zu fair agierte, denn wir wichen immer auf
die
Heimplätze der anderen Mannschaften, wie Allianz aus, weil die an unseren Freitagen
und Montagen nie
spielen konnten. Dass wir uns hier auf z.T. ungewohnten Untergrund, wie dem Rasenplatz der
Allianz, sehr unwohl
fühlten, war zu verstehen.
Die Alten Herren
waren eine
eingeschworene Einheit. Trotz einer Absage spielten sie eine gute
Hinrunde, mit
4 Siegen, bei 2 Unentschieden und 2 Niederlagen. So lag man in Dezember
auf
Platz 4 von 8 Mannschaften in
der AH 2,
und das, wie gesagt, mit 15 Spielern! Ein Vorbild
für die 1.Mannschaft
Die Adlermühle
war dem Verein,
oder besser gesagt unserem Kassierer Andreas Kamin zu teuer geworden.
Somit
wurden erstmals die Grill- und Weihnachtsfeier in der Seniorenfreizeitstätte
an der
Marienfelder Allee durchgeführt.
Dort fühlte man sich
auf Anhieb
wohl, weil auch hier auch die Vorraussetzungen
für kleinere Kinder günstig waren. In
der Adlermühle war die steile
Treppe immer ein Unsicherheitsfaktor gewesen.
Außerdem konnten wir
uns in
der Freizeitstätte
unsere Getränke
selber besorgen, sowie ausschenken. Eine erhebliche Kostenersparnis.
Im Jahre 1998 fand nach langer
Zeit
mal wieder eine Fahrradtour statt.
Eine Veranstaltung, die bei Rot-Weiß Tradition hatte, aber in
den letzten
Jahren nicht mehr durchgeführt wurde. Am 20.09 ging es mit dem
Drahtesel vom
Nahmitzer Damm bis
zum Schloss
Diedersdorf und wieder zurück. 20
Rot-Weiße genossen diesen Tag!
Auch Hintertux
fand wie jedes Jahr
statt. Seit 1981 waren immer dabei:
JOCHEN
BEGNER – ULLI LEUENDORF – PETER RODEWALD
Der Rot-Weiß-Report
erschien, wie schon in den letzten Jahren, 3x im Jahr und hatte in
diesem Jahr
ein Gesamtdruckvolumen von 7500
DIN
A4-Seiten.
Besonderheiten
in
diesem Jahr:
Beim Stand von 4:4 im
Punktspiel
der 1.Männer gegen die Berliner Bank II am 28.08.98
„fischte“ Andreas Kamin
in der letzten Spielminute eine Flanke in unserem Strafraum mit beiden
Händen
herunter und begrub den Ball unter sich. Als Torwart wäre das
eine Super-Aktion
gewesen. Leider war
Andreas Pusch an
diesem Tag unser Keeper. Andi Kamin hatte nur schon einige Male unser
Tor als
Ersatzkeeper gehütet. Ein vollkommender Blackout, der mit dem
Elfmetertor zum
4:5 Endstand bestraft wurde.
Im Spiel gegen die DAK (2:3)
am
26.10.98 in der Lobeckstrasse schoss der diesmal als richtiger Torwart
agierende Andi Kamin einen Ball, der vom benachbarten Spielfeld auf
unseren
Platz gerollt war (bis ca. 20 Meter vor das Tor) zurück auf
den angestammten
Trainingsplatz. Da der Schieri (ein Passant, da der echte
Schiedsrichter nicht
kam) das Spiel nicht unterbrach, nutzte ein DAK- Spieler die Situation
und
lupfte den Ball von der Spielfeldmitte über Andreas ins leere
Tor. Da halfen
alle Proteste nicht.
Das Spiel gegen BA Zehlendorf wurde
von Spielansetzer Bettac 2 Tage vor Spieltermin mangels Meldungen
vorzeitig
abgesagt. Das Paradoxe: der Platz war dann am anberaumten Termin
sowieso durch
Dauerregen zwei Tage gesperrt !
1999 ![]()
Die
Jahreshauptmitgliederversammlung brachte keine nennenswerten
Neuigkeiten.
Unser
Verein zählt 67 Mitglieder.
Die
1. Männer startete
am 13.02. in die Rückrunde.
Das
Spiel gegen Tabellenführer PLM ging im Tiefschnee verloren,
wobei die Gäste alle
Bälle hoch ins Tor schossen, während unsere flachen
Torschüsse immer im Schnee
stecken blieben und so nicht über die Linie rollten.
Erwähnenswert
auch, dass PLM den Oberligisten Spinne Zehlendorf aus dem Pokal kickte
und erst
im Pokalendspiel gegen die Berliner Bank unterlag! Für die
FuWo eine Sensation,
spielte doch PLM, wie wir, in der Viertklassigkeit!
Ein
Achtungserfolg mit 4:1 gegen die Allianz ließ die Hoffnungen
wieder
aufblühen doch
noch die Klasse zu
halten. Zudem wurde Oliver Nowark in seiner ersten Saison zu einer
echten
Verstärkung. Andreas Vater kehrte nach etlichen passiven
Jahren wieder als
aktiver Spieler zurück. Die Spielerdecke wurde dicker und
somit gewann man
folgerichtig die nächsten Spiele gegen die Berliner Bank und
den Senat. Carsten
Krüger, nun in seinem vierten Jahr bei uns und neuer
Kapitän, wurde zu einem
wichtigen Tor-Garant. Sein 35 –Meter-Schuss in den
Dreiangel im Spiel
gegen den Senat wird vielen noch als „Tor des
Jahres“ in Erinnerung bleiben.
Man
erarbeitet sich bis zum März einen Mittelfeldplatz mit 5
Siegen, 1
Unentschieden bei 7 Niederlagen.
Altes
und neues Logo von
Rot- Weiß Tempelhof

h.R.v.l.
Przybylski, Dudek, Nowark, Kamin, Tjarks, Schmiedke, Krüger
vorne kniend
v.l: Malek, D.Begner, J.Volkmann, Frank, Pusch
Ein besonderes Highlight
dieses
Jahres, war die von Vorstandsmitglied Andreas Kamin organisierte Reise
nach Jüterbog/Kloster Zinna. Zum 45-jährigen Bestehen unseres Vereins
setzen sich rund 70!! Rot-Weiße
für ein
fröhliches Jubiläumswochenende in Bewegung.
Mit zwei Reisebussen ging es
von
der Trabrennbahn Mariendorf Richtung Jüterbog. Bei herrlichen
Temperaturen um
die 25 Grad in den Tagen zuvor, fing es pünktlich am 08. Mai
an zu regnen. Doch
das bevorstehende Programm und der hervorragend kalkulierte Preis von
104 DM
pro Mitlied (Kinder frei) für das gesamte Wochenende
ließ unsere Stimmung nicht
sinken.
Ein Freundschaftsspiel der
Ersten
gegen den FC Victoria Jüterbog verlor man
mit 5:6.
Auch die AH spielte eine
Begegnung
gegen die im Schnitt um 20 Jahre jüngeren Gastgeber. Mit 0:6
lag man zur Pause
zurück, ehe junge Kräfte wie Müller,
Schmiedke, R.Dudek und A.Vater die Partie
ausgeglichener gestalteten.

1.Mannschaft und AH
an einem durchregneten Vormittag in Jüterborg
Der Nachmittag wurde im
Jüterboger
Lok-Museum verbracht, welches eine Art Freiluftmuseum darstellte.
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Zwischen alten Lagerhallen und
mit
Gras überwachsenen Dampflokomotiven grillte man in
gemütlicher Runde, ehe ein
Personenzug auf dem Gelände vorfuhr mit einem riesigen
Bettlaken-Banner, mit
dem Heiratsantrag: „KATY, WILLST DU MICH
HEIRATEN?“ Die Antwort von
Andis Freundin Katy war „ja“ und die Heirat wurde
am 04. September auch
wirklich durchgeführt!
Am Abend wurde in unserem
direkt am
Kloster Zinna gelegenen Hotel gefeiert.
Unser 1.Vorsitzender Mathias
Vater meldete
sich life per Handy von einer Dienstreise aus London
und hielt eine
kurze Ansprache über die Boxen unseres DJ`s.
Auch Olaf Liesenfeld gab mit
seiner
Ansprache der Veranstaltung den würdigen Rahmen und zwei
unserer
Gründungsmitglieder, die den Weg nach Jüterbog
gefunden hatten- Walter
Riebeck und Klaus-Dieter Arp - wurden
mit „Standing Ovations“ gefeiert.
Die letzten tanzten bis um 3
Uhr,
eine kurze Nacht, denn am nächsten Tag erwartete uns das letzte Highlight: Eine
Führung durchs
Kloster Zinna. Hier erfuhren wir, dass
die Mönche aus Zinna nur von 21.00 – 00.45 Uhr
schliefen und sich nur einmal im
Jahr richtig waschen durften.
Auf der Rückfahrt
räuberte man noch
die Spargelstände in und um Beelitz, so dass wir alle wieder
gegen 17.00 Uhr in
Berlin ankamen.
Eine hervorragend organisierte
und
durchgeführte Jubiläumsreise neigte sich
dem Ende.
Passend zu den Feierlichkeiten
gab
es eine Woche vorher, am 02. Mai, unserem Gründungstag, ein Freundschaftsspiel
der 1. Mannschaft gegen die Alten Herren. Wie das
Spiel in der
Bosestraße bei herrlichem
Frühlingswetter endete, konnte am
Ende
keiner so richtig
sagen. Spaß stand im
Vordergrund und die rund 60 anwesenden Personen hatten einen wunderschönen
Sonntag. Nach dem Spiel ging es
noch ins „Janosch“ in der
Ordensmeisterstraße, wo über die vergangenen Zeiten,
aber
auch die zukünftigen Ziele des Vereins geplauscht wurde.

Erste gegen AH im
Freundschaftsspiel am Gründungstag in der Bosestraße
Im Punktspielbetrieb ging es
nun in
die heiße Phase. Zwei Niederlagen gegen die DAK und
BfA/Siemens brachten uns
einen Spieltag vor Abschluss der Saison auf einen Abstiegsplatz.
Besonders
ärgerlich war das 1:2 gegen BfA/Siemens, da Rot-Weiß
nur mit 9 Mann antrat .
Die Ausgangsposition war klar:
Im
letzten Spiel gegen Alba II musste gewonnen werden, wenn wir nicht in
die
unterste Klasse absteigen wollten.
Dies wurde dann zum
Glück in der
Scharnweber Str. umgesetzt. Durch das Zurückziehen mehrerer
Mannschaften aus
der 1.Klasse ergab sich somit für unsere Tabellen eine kuriose
Konstellation: Gerade
eben noch mit einem Punkt Vorsprung vor dem Absteigern
Neoplan, Senat und
Gartenfeld den Gang in die 3.Klasse vermieden, wurden wir nur
durch
Losentscheid nicht vierter Aufsteiger in unserer Staffel!
Die beiden ersten Mannschaften
waren planmäßige Aufsteiger. Die Mannschaft auf
Platz 3 wurde nachträglich zum
Aufsteiger ernannt. Um den letzten Aufstiegsplatz in die 1. Klasse
musste unter
den drei viert platzierten Mannschaften der 2.Klasse gelost werden. Wir
waren
zwar aufgrund des besseren Torverhältnisses beste Mannschaft
mit 19 Punkten
gewesen, und somit Vierter, trotzdem wurde gelost!
Verrückt: Wir waren
nur einen Punkt besser als der 3. Absteiger Gartenfeld!!!!!!
Hier noch mal die Tabelle mit
ihren
kuriosen Auswirkungen zum Saisonende :
1.BfA/Siemens
16
13 1 2
66:32
40Pkt
regulärer Aufsteiger
2.PLM
16
12 0 4
63:22
36
regulärer Aufsteiger
3.Alba II
16
8
3 5
57:28
27
nachträglicher Aufsteiger
4.Rot-Weiß
16
6
1 9
47:51
19
Verbleib mit Losentscheid
5.DAK
16
6
1 9
52:58
19
6.Berl.
Bank II
16
6
1 9
47:60
19
Aufsteiger d.Losentscheid
7.Allianz II
16
6
1 9
36:49
19
8.Gartenfeld
16
5
3 8
39:52
18
Absteiger
9.Senat/Volksbank 16 4 1 11 32:58
13
Absteiger
10.Neoplan
zurückgezogen
Absteiger
Bei der AH konnte von
konstanten
Leistungen nicht die Rede sein.
Abschlusstabelle:
1.BA Wedding
21
19 0 2
98:34
57
2.BSR B
21
17 1 3
119:32
52
3.RWT AH
21
9
2 10 51:57
29
4.Borussia
93 B
21
8
2 11 47:59
26
5.Rot-Schwarz 65 21 8 2 11 48:71
26
6.Südwest B
21
7
0 14 49:75
21
7.BA Charlottenburg 21
7
0 14 39:73
21
8. Wasser 75 B
21
5
1 15 47:97
16
Am 13.5. spielte die
1.Männer beim Coca-Cola-Cup,
einem Kleinfeldturnier im FEZ Wuhlheide.
In der Vorrunde schied man
allerdings mit einem Punkt aus 5 Partien als Tabellenletzter aus.
Mannschaften
wie Union 06, Normannia 08 oder der spätere Sieger Viessmann
waren eine
Nummer zu
groß für uns.
Mathias Vater
wurde die Bronzene Ehrennadel des FVF für
seine langjährige Vorstandstätigkeit
überreicht.
Im Juni trafen sich rund 40
wanderlustige Rot-Weiße zu einer Fußgängerrallye
im und um den BUGA-Park
und verbrachten einen wunderschönen sonnigen Wochenendtag in
dieser Grünen
Oase.
Jürgen und Hertha
Polauke
organisierten dieses Rot-Weiß-Event und reservierten auch den
Pavillon, einen
riesengroßer Wintergarten, in dem alle erst einmal ein
reichliches Frühstück
unter einem verglasten Pflanzenhimmel einnahmen. Auf dem
Gelände wurden
dann knifflige Fragen gelöst, bevor es
zum Abschluss zu einem deftigen Mittagessen in die nahe gelegene
Gaststätte
ging.
Die Hinrunde
der Saison
1999/2000 war für die Erste Mannschaft weder
erfolglos noch erfolgreich.
Man konnte sich auf einem dritten Tabellenplatz in der 2.Klasse
– Staffel B festsetzen.
Die Alten Herren
spielten
nun schon seit Jahren in der untersten Spielklasse der AH 2 und
beendeten die
Hinspielrunde mit einem achten Platz von 15 Mannschaften.
Die Weihnachtsfeier,
organisiert
von Klaus
Niederstrass, Siegfried und
Horst Volkmann, wurde ein voller Erfolg.
Die Wahl der neuen
Festräume im
Seniorenfreizeitheim in Marienfelde erweisen sich seit dem Wechsel von
der
Adlermühle immer mehr zu einem Glücksgriff. Viele
Kinder freuten sich auf den
Weihnachtsmann, viele Vereinsmitglieder auf einen Drink an der Bar.
Es gab in diesem Jahr
letztmalig
eine Tombola. Ein Stück Weihnachtsfeier, was in den Jahren
darauf leider ganz
wegfiel!
Leider starb mit dem Kameraden
Horst
Look ein langjähriges Vereinsmitglied. Er wurde nur
59 Jahre alt!
…weiter ››
…








