Spielberichte Ü50 Saison 2010 / 2011
Mit nur einem Sieg ins Endspiel ! Ü 50-Turnier des Mariendorfer SV 06 am 21. August 10 in der Markgrafenstraße. Eingeladen waren wir wieder zum Kleinfeldturnier des MSV für Ü 50 Mannschaften in der Markgrafenstraße, wie in jedem Jahr zum Ferienende.
Gerne nahmen wir an dem Turnier teil, die Teilnahme war uns als gute Vorbereitung für die beginnende Saison 2010/2011 sehr willkommen. Mit Mathias Vater im Tor, mit Klaus Fiedler, Jogi Helbig, Detlef Lange, Dieter Meyer, Jürgen Müller, Albert Tjarks, Peter Utz
und Andreas Vater im Feld, stellten wir, uns bei bestem Wetter, den Gegnern Lichtenrader BC (Pokalverteidiger), 1.Traber FC I und II, DJK SW Neukölln, Mariendorfer SV 06 I und II, und dem SV Adler Berlin. Nach zwei 0:0-Spielen in der Gruppenphase
gegen den MSV II und gegen Adler Berlin mussten wir gegen Traber FC II gewinnen, was uns durch Tore von A.Vater, Müller (2), Tjarks/Helbig und Lange mit 5:1 Toren auch eindrucksvoll gelang. Gruppenerster waren wir vor dem SV Adler, das Torverhältnis
half da ein wenig nach. 0:0 hieß dann auch im Überkreuzspiel gegen den 1.Traber FC I, der in der Gruppe A den zweiten Platz belegt hatte. Das entscheidende 9-m-Schießen um den Einzug ins Turnierendspiel konnten wir mit 3:2 für uns entscheiden, TW M.Vater
war Elfmetertöter und Torschütze zugleich, die beiden anderen Neunmeter verwandelten Pridöhl und Müller sehr sicher. Wie im Vorjahr standen wir im Endspiel, und wie im Vorjahr war der Pokalverteidiger Lichtenrader BC unser Gegner. Geschlaucht von den
vorangegangenen Spielen, auch die wärmende Sonne machte uns zu schaffen, verloren wir ziemlich eindeutig gegen die LBCer, die ihre Vorrunde sichtlich besser verkraftet hatten. 0:3 hieß es beim Abpfiff, die Lichtenrader hatten ihren Pokal genau so sicher verteidigt
wie wir unseren 2.Platz vom Vorjahr. Nun hoffen wir nur, dass der gewonnene Fußball länger hält, als der im Vorjahr Gewonnene. Der hatte schon nach 3 Spielen seinen Geist aufgegeben. IK.
Die Saison
2010/2011 beginnt.
Nicht
unbedingt erfreut waren wir, als wir von den Gruppeneinteilungen der Ü 50 für
die neue Saison 2010/2011 lasen, waren wir doch nach der vergangenen
Saison ziemlich erleichtert, nicht aufgestiegen zu sein, und dadurch den
„Großen“ der Ü 50 – Liga , der A-Mannschaft der
Berliner Lehrer und dem BA Reinickendorf A, die in den letzten Jahren
stets den Berliner Meister unter sich ausspielten, aus dem Weg gegangen zu
sein. Nun aber haben sich die alten Herren des Verbandes für diese Saison etwas Neues einfallen lassen
(Öfter mal was Neues!) und die Ü 50 – Staffeln neu gemischt. Es gibt keine Ü 50
– Liga mehr, und auch keine Ü 50 – 1,
in der wir
bisher spielten, wir wurden ausgerechnet der neuen Staffel 2 zugelost,
in der nun auch die Berliner Lehrer A, der letztjährige Berliner Meister, und
BA Reinickendorf A spielen, gegen die wollten wir doch eigentlich nicht. Naja!
So sieht
die Staffeleinteilung für die Saison 2010/2011 aus :
Ü 50 Staffel
2
BA Reinickendorf A
Südwest/Berliner
Bank B
Berliner
Lehrer A
Bicer
(eine neue Mannschaft, kennt Keiner)
Berliner
Stadtreinigung (BSR)
Borussia
93
BA
Charlottenburg/Wasser 75 B
BfA
A
Landesbank
Berlin/IBM
Rot-Weiß
Tempelhof
Ausgefallen ist gleich unser 1.
Punktspiel der neuen Saison, das am 27.August 2010 in der Markgrafenstraße
durchgeführt werden sollte. Durch mehrere Späturlauber schrumpfte unsere
Mannschaft auf 6 Spieler. Glücklicherweise war Gegner BA Reinickendorf mit
einer Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt einverstanden, Kalle Mietz ließ
dann seine Verbindungen zum Verband spielen und bekam die Verlegung durch.
Sieg zum Auftakt
3:2 – Sieg gegen Südwest / Berliner Bank B
Das 1. Spiel der neuen Saison fand dann
aber doch bald statt. Am 3.Sept.
2010 spielten wir in der Rüdesheimer Straße
gegen Südwest / Berliner Bank B, mit
einem 3:2-Sieg gelang uns ein
hervorragender Einstieg in die Saison 2010/11. Mit 9 Spielern traten wir an, obwohl es
vor dem Spiel nach einer knappen Besetzung aussah (Müller beim Zahnarzt, Malek
wußte nicht genau, Andi Vater befand sich auf der Autobahn und Heymann musste
bis 18:00 Uhr arbeiten).
Gut lief es für uns in der 1.Halbzeit, wir hatten Südwest meist im Griff,
trugen gefährlichere Angriffe vor und gingen folgerichtig durch Hellwig mit 2:0 in
Führung. Beim 1:0 staubte er nach einem abgewehrten Lange-Schuss ab (war nicht einfach, der
Winkel war nicht günstig), das
2:0 machte Hellwig im
Alleingang. Beim Anschlusstreffer zum 2:1 ließ sich unsere Abwehr sehr schülerhaft
ausspielen.
Während wir in der 2.Halbzeit etwas nachließen, drehte Südwest mächtig auf und versuchte mit vielen
Mitteln zu Toren zu kommen, was ihnen mit dem Ausgleichstor zum 2:2 aber
eher zufällig gelang, der Ball sprang vom Innenpfosten ins Tor, vorher hatte
unsere Abwehr dicht gehalten.
Als dem Gegner dann langsam die Puste ausging, fanden wir zum guten Spiel
der ersten Halbzeit zurück, erspielten uns einige „beste“ Torchancen, der
Torwart von Südwest hielt sie fast Alle, nur den Flachschuss von Lange konnte
er nicht halten, der schoss nach einem langen Alleingang zum verdienten 3:2 – Sieg ein.
Noch etwas für die
Statistik:
1. Punktspiel: Südwest /
Berliner Bank – Rot-Weiß Tempelhof
2:3 (1:2)
Mannschaft: Knossalla, Helbig, Hellwig, Lange, Malek, Meyer, Müller, Pridöhl, Utz.
Unsere Tore: Hellwig (2), Lange Spiel am 3.9.2010 in der Rüdesheimer Straße.
Wieder ‚ne Schlappe
0:7 gegen die BSR
„Alles so abgewixte Dinger!“, ärgerte sich
Robert Pridöhl nach unserem Spiel am 20.9.2010 am Vorarlberger
Damm über die 7 Tore, die uns die BSR ins Netz geschossen hatte. Zu
brav waren wir in vielen Szenen gegen die robusten und schnellen Spieler der
Stadtreinigung, die zwar verdient gegen uns gewannen, aber bei Weitem viel zu
hoch. Nur 7 Spieler hatten wir zu Beginn des Spieles (gegen 13 der BSR),
konnten nicht wechseln und wirkten bei Angriffen des Gegners oft überfordert,
so kam es dann zu den „abgewixten Dingern“: Unser stark schnupfiger Torwart
hatte an diesem Abend versucht, alle Bälle per Fußabwehr zu klären, mindestens
die Tore 1 und 5 wären mit einer Parade zu halten gewesen. Tor 2 war ein
Selbsttor, da war die Brust von Pridöhl einfach zu breit. Total geschlafen
haben unsere Abwehrspieler bei den Toren 4 und 5, der Eingreifwille kam einfach
zu spät, das Tor Nr. 6 war endlich toll herausgespielt, und die 7 flitzte dann
abgefälscht in unser Tor.
Torchancen
hatten wir auch, Hellwig versuchte es in der 1.Halbzeit mehrmals, vom
guten TW der BSR am Erfolg gehindert, der einschußbereite Helbig wurde
in letzter Sekunde gestoppt, doch unsere 5 Ecken waren nicht wirklich
gefährlich. In der 2.Halbzeit brachte der geschäftlich aufgehaltene A.Vater
(unser 8.Spieler) neuen Schwung in unsere Mannschaft, wir hatten dann,
nach dem 0:3-Halbzeitstand auch einige gute Torgelegenheiten zum 2:3, da
wäre die BSR doch echt ins Grübeln gekommen. War dann aber nicht, so konnte die
„Mülle“ ihren Vorsprung weiter ausbauen auf den Endstand von 7:0, auch
weil die halbherzigen Abwehrbewegungen einiger unserer Verteidiger, besonders
bei den Toren 4 und 5, eher an ruhige Elemente aus der Seniorengymnastik
erinnerten. Der zuschauende Mathias Vater mag da öfter seinen Kopf geschüttelt
haben.
Mit diesem
Sieg zog die BSR durch das bessere Torverhältnis an den Lehrern, die auf
einem Parallelplatz mit nur 2:0 gewannen, vorbei an die Tabellenspitze.
Interessiert uns ja eigentlich nicht, aber langsam muss es aufhören, dass
unsere Ü 50 das Sprungbrett zur Tabellenspitze wird!
IK.
Noch was Statistisches:
3.
Punktspiel: Berliner Stadtreinigung
(BSR) – Rot-Weiß Tempelhof 7:0 (3:0)
Mannschaft: Knossalla, Helbig, Hellwig, Meyer, Pridöhl ,
Tjarks , Utz , A.Vater (2.Halbz.).
Tore: Keine
Rot-Weiß-Tore. Spiel am
20.9.2010 am Vorarlberger Damm.
Abgekocht!
0:9 gegen den Berliner Meister
Keine
Gewinnchance hatten wir am 6.9.2010 in der Jungfernheide gegen
den amtierenden Berliner Meister, die Berliner Lehrer A. Nicht mit der
stärksten Mannschaft, aber immerhin mit 10 Spielern angetreten, zeigte sich
bald, dass wir dem Gegner spielerisch und läuferisch nicht gewachsen waren. Mit
System spielten die Erzieher, bei eigenem Ballbesitz setzten sich sofort
4 ihrer
schnellen Stürmer vorwärts in Bewegung, ohne Ball, aber darauf vertrauend, dass
das Spielgerät irgendwann bei ihnen ankommt, wenn sie gerade vor unserem Tor
angekommen waren. Das brachte uns in der Abwehr oft in Bedrängnis, während nach
vorn relativ wenig ging, weil unsere Vorderleute meist darauf verfielen, erst
loszulaufen, wenn der Ball dicht bei ihnen landete. Lediglich „Wolle“
Hellwig musste von der Abwehr der Lehrer besonders ins Auge gefasst werden,
er war den Gegenspielern in Laufbereitschaft und Schnelligkeit ebenbürtig, hatte
logischerweise unsere einzigen Torchancen, er rieb sich allerdings durch die
ständigen Zweikämpfe und Laufduelle bis zur völligen Erschöpfung auf.
Nicht so
klar wie es klingt war die 4:0 – Führung der Lehrer zur Halbzeit, fielen
doch alle Tore nach Zuordnungsfehlern unserer Hinterleute, zumal sich beim 1:0
Abwehrspieler und Torwart aufeinander verließen und das Eingreifen vergaßen,
und das 3. Tor abgefälscht war. Diese steten Abwehrfehler ermunterten Pridöhl
zu seinen lautstarken Spielanweisungen, die, wie man es kennt, nie besonders
freundlich klingen. In der 2. Halbzeit dominierten eindeutig die Lehrer,
zumal wir in Kondition und Spiellust ziemlich nachließen. In der oben
beschriebenen Art spielten sie unsere Abwehr löchrig, tauchten oft in Überzahl
vor unserem Tor auf und hätten bei größerer Konzentration auch zweistellig
gewinnen können. Hellwigs Ausspruch: „Die verarschen uns doch hier hinten!“
traf den Nagel auf den Kopf, und wir konnten froh sein, „nur“ 9:0
verloren zu haben. Durch diesen Sieg schob sich der Vorjahrsmeister gleich
wieder an die Tabellenspitze.
In der
Halbzeitpause beschwerte sich Malek über den wenig freundlichen Ton der
Anweisungen (Meckereien) von Pridöhl, die den Mitspielern die letzte
Moral nehmen würde. Aus der Sicht Pridöhl’s sind das allerdings keine
Meckereien. Kurios war auch eine Szene in der 1.Halbzeit, als Utz ein
wenig im Strafraum herumirrte, ohne sich läuferisch zu einem Eingreifen zu
entschließen. In kürzester Zeit dreimal zum Eingreifen aufgefordert, beschwerte
er sich beim Torwart, dass er in einer Minute drei verschiedene Anweisungen
bekam, „Was soll ich denn nun machen?“ Das Laufen hatte Peter allerdings schon
vorher eingestellt.
Für die Statistik:
2.
Punktspiel: Berliner Lehrer A –
Rot-Weiß Tempelhof 9:0 (4:0)
Mannschaft: Knossalla, Helbig, Hellwig,
Malek, Meyer, Pridöhl, Tjarks, Utz, A.Vater.
Tore:
Keine
Rot-Weiß-Tore. Spiel am
6.9.2010 in der Jungfernheide.
Zweimal Gelb/Rot
1:5 gegen Borussia 93
0:1 lagen
wir zurück im Spiel gegen die bis dahin leicht überlegene Borussia 93 am
9.10.2010 in der Aroser Allee, als Jürgen Müller gerade
dabei war, Mitte der 2.Halbzeit den Ball zum Ausgleich im Tor des Gegners zu
versenken und dabei von hinten fürchterlich umgesäbelt wurde. Der
Schiedsrichter beobachtete wohl gerade ein Spiel auf dem Nebenplatz, er sah
also nichts und versagte uns den fälligen Neunmeter. Der darüber berechtigt
schimpfende Detlef Lange bekam wegen Meckerns die gelbe Karte, und weil
er dann immer noch was sagte, die Gelbrote hinterher. Auch Dieter Meyer
konnte sich das Meckern nicht verkneifen, sah dafür folgerichtig auch gelb, und
weil er der Aufforderung des Schiedsrichters nicht nachkam, sich umzudrehen
(der Schiri wollte schließlich die Trikotnummer sehen), gab es auch für ihn Gelb/Rot.
Die ganze Mecker- und gelb/rote Kartenorgie endete schließlich, statt des
fälligen Neunmeters für uns, mit einem Freistoß für Borussia 93.
20 Minuten
lang mussten wir dann das Spiel mit nur 4 Feldspielern zu Ende spielen,
und hatten natürlich keine Gewinnchance mehr, wir kassierten weitere 4 Treffer
zum Endstand von 1:5, zwischendurch hatte Jürgen Müller zum 1:4
getroffen. Schade, mit voller Mannschaft und einem aufmerksameren Schiri beim
Strafraumfoul wäre gegen den derzeitigen Tabellenzweiten sicher was zu machen
gewesen.
Wir
scheinen nur gegen Spitzenmannschaften zu spielen, denn nach den Lehrern A und
der BSR rutschte auch Borussia 93 nach dem Sieg gegen uns auf den 1.
Tabellenplatz hoch.
Und
eigentlich haben wir ja 1:6 verloren, aber in der Fußballwoche steht 1:5,
natürlich habe ich uns postwendend ein Gegentor gestrichen.
IK.
4.
Punktspiel: Borussia 93 – Rot-Weiß Tempelhof 5:1
(1:0)
Mannschaft: Pridöhl , Fiedler , Helbig
, Lange , Meyer , Müller (2.Halbz.) , Tjarks , Utz.
Unser Tor: Müller zum 1:4,
Spiel am 9.10.2010 in der Aroser Allee.
Besonderes: Gelb/Rot für Lange und Meyer.
Pleite auch gegen den Tabellenletzten 3:4 gegen BAC / Wasser 75 B
Der
Tabellenletzte BA Charlottenburg / Wasser 75 B war am 15.10.2010 bei uns zu Gast und endlich spielten wir in
der Markgrafenstraße mal nicht gegen eine Spitzenmannschaft, die nach
einem Sieg gegen uns die Tabellenführung übernimmt. Aber auch gegen den
Tabellenletzten konnten wir nicht gewinnen. 12 Spieler hatten wir aufgeboten,
wir konnten damit genauso munter durchwechseln wie die Wassermannschaft, die
nur einen Spieler weniger hatten. Leider war der angesetzte Schiedsrichter
nicht erschienen, und wir einigten uns auf einen Schiri vom Gegner, der wohl
heiß auf das Schiri-Geld war (Immerhin 15 €). Auch wenn der Schiri nicht
schlecht gepfiffen hat, in einigen zweifelhaften Situationen entschied er doch
gegen uns. Den heftigsten Fehler machte er, als „Wolle“ Hellwig im
Strafraum gefoult wurde, und er den Tatort aus dem Strafraum rauslegte, das
waren immerhin 3 Meter, da schüttelten sogar die meisten Wasserspieler den
Kopf. Das geschah 3 Minuten vor Spielende und diese Fehlentscheidung
brachte
uns um den fälligen Neunmeter und damit um den möglichen Ausgleich.
Aber das
war nicht der Hauptgrund unserer Niederlage. Wenn wir mehr aus unseren guten
Torchancen gemacht hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Und bei
größerer Konzentration bei den Zuspielen wären einige Tore der Wassermannschaft
gar nicht gefallen. So entstanden 3 Tore des Gegners nach abgefangenen
Querpässen und schnellen Kontern.
Außerdem
bekamen wir den besten Wassermann, die Nr. 6, nicht so richtig in den Griff,
der war schnell und technisch gut, arbeitete allerdings nicht nur mit Haken und
Ösen, sondern auch mit seinen Ellenbogen und war für die meisten Fouls des
Gegners verantwortlich. Besonders der ihm in der Schnelligkeit ebenbürtige
Hellwig hatte darunter zu leiden, der Schiedsrichter ließ das Spiel aber
meistens weiterlaufen (oder verlegte den Tatort nach außerhalb des
Strafraumes). Allerdings muss ich zugeben, dass die Nr.6 auch von uns Einiges
einstecken musste.
Wir waren
noch gar nicht richtig abwehrsortiert, da führte der Gegner bereits 1:0. Der
Ausgleich ließ allerdings nicht lange auf sich warten, 3 Minuten später
verwandelte Hellwig ein Zuspiel von Müller zum 1:1. Der
Gegner hatte dann seine beste Zeit, angeführt von der beschriebenen Nr. 6 zog
er auf 3:1 davon, wir konnten noch vor der Pause durch Helbig, der eine
Flanke von Lange einschoss, auf 2:3 verkürzen. Zur 2. Halbzeit
traten wir mit der Überzeugung an, dass da noch was geht. Ein abgefangener
Querpass machte uns dann den berühmten Strich durch die Rechnung, wir lagen
plötzlich 2:4 zurück und brauchten lange, ehe Lange nach einem Zuspiel
von Utz auf 3:4 verkürzen konnte. Und dann kam der nicht gegebene
Neunmeter. Wasser 75 ist aber immer noch Tabellenletzter.
Einen Neuen hatten wir dabei, Klaus Bettac,
den Bruder von „Pepe“, der hatte früher schon mal bei Rot-Weiß gespielt, jetzt
mit 50 will er es noch mal wissen. Technisch gut spielte er gut mit, nur die
Querpässe muss er noch kräftig üben. Und hier noch den Spruch des Tages von
„Jogi“ Helbig, der, als er für sein Anschlusstor zum 2:3 gelobt wurde,
sagte: „Endlich kam der Ball mal da hin, wo ich stand, dann klappt das schon.“
Statistisch gesehen:
5.
Punktspiel: Rot-Weiß Tempelhof – BA
Charlottenburg/Wasser 75 B 3:4 (2:3)
Mannschaft: Knossalla , Fiedler , Hellwig ,
Lange , Malek , Meyer , Müller , Pridöhl , Tjarks,
Utz, K.Bettac.
Unsere
Tore: Hellwig,
Helbig, Lange. Spiel am 15.10.2010 in der
Markgrafenstraße.
Schlechtes Pflaster in der Blissestraße
1:5 gegen die BfA A
Nicht
dabei war ich am 23.10.2010 beim Spiel gegen die BfA A in der Blissestraße,
darum wird der Bericht relativ kurz. Nach einigen kurzfristigen Absagen konnten
wir immerhin noch mit 9 Spielern antreten, gewinnen konnten wir gegen die
läuferisch überlegene A-Mannschaft der Bundesversicherung aber nicht. Die
führten bald 3:0, bis zur Halbzeit konnte Helbig mit seinem Tor zum 3:1
das Ergebnis immerhin etwas freundlicher gestalten. Das Bild änderte sich auch
in der 2. Halbzeit nicht, der Gegner lief, wir standen vielleicht zu weit weg,
griffen daher auch zu spät an und
mussten dann die schnellen Gegenspieler laufen lassen. Die BfA legte noch zwei
Mal nach zum 5:1-Endstand, mit dem wir eigentlich, ganz zufrieden sein
konnten, auch, weil wir 10 Minuten in Unterzahl spielen mussten, Malek musste
wegen Meckerns mit 2 Gelben, also Gelbrot, vom Platz. Mit Recht hat er über den
Schiri gemeckert, da waren sich die Kollegen ziemlich einig, schade ist nur,
dass wir uns dadurch selbst reduzieren.
IK.
Statistisch sieht das so aus:
6.
Punktspiel: BfA A – Rot-Weiß
Tempelhof 5:1
( 3:1 )
Mannschaft: Pridöhl , Bettac , Fiedler , Helbig ,
Lange , Malek , Meyer , Tjarks , Utz,
Unser
Tor: Helbig zum
3:1.
Spiel am
23.10.2010 in der Blissestraße.
Besonderes: Gelb/Rot für Malek (51. Min.).
Pokalaus
2:4 gegen BSP (Schering)
Eine
reelle Chance auf’s Weiterkommen in die nächste Runde hatten wir uns
ausgerechnet, als wir am 3.11.2010 im Poststadion zum Pokalspiel
gegen BSP (vormals Schering) antraten. Es kam anders, weil wir weniger
Tore schossen, als die Chemiker, obwohl wir genug Chancen hatten, und weil wir
3 Tore kassierten, die sich kein Torwart nun wirklich gern einschießen lässt.
Das fing
an mit dem 0:1 (aus unserer Sicht), das war ein Flatterball, der
unserem Keeper über den Handschuh rutschte. 0:1 blieb dann bis zur Halbzeit des
ausgeglichenen Spiels, weil wir einige Supermöglichkeiten nicht im BSP – Tor
unterbringen konnten.
Ausgeglichen
begann dann auch die 2.Halbzeit, mit Torchancen auf beiden Seiten, bis dann das
2:0 für BSP fiel, ein harmloser Ball in die kurze Ecke, bei dem sich
unser Torwart vom ungedeckt vor ihm stehenden Gegenspieler irritieren
ließ. Danach hatten wir 5 tolle Chancen, bei denen der Torwart gar nicht
eingreifen musste, die Schüsse gingen sämtlich vorbei. Vor dem 3:0 für
die Chemiker war der Ball ganz klar im Aus, vom Schiedsrichter nicht
erkannt, nicht verfolgt von unseren
„Aus“-reklamierenden Abwehrspielern, konnte der unfair weiter stürmende
BSP-Spieler das dritte Tor für seine Mannschaft schießen. Das war es dann aber
noch nicht ! Als mit Klaus Fiedler einer der nicht ständig Verdächtigen
zum 1:3 einschoss, Müller 2 Minuten später auf 2:3
verkürzte, Hellwig und Helbig das 3:3 auf den Füßen hatten und
wir weiter ständig Druck machten, wurde der Gegner ziemlich nervös. Das
entscheidende Tor gelang dann aber den Chemikern, als deren einziger
Entlastungsangriff während unserer Druckphase nur durch ein Foul gestoppt
wurde, sich der Ball im Anschluss an den fälligen Freistoß durch die Beine
unseres Torwarts mogelte und von 2 auf unserer Torlinie stehenden Gegenspielern
mühelos zum 4:2 über die Linie geschubst werden konnte. Das erst war
unser Aus in der Pokalrunde.
Aus
Datenschutzgründen wird hier darauf verzichtet, den Namen unseres nicht gerade
glück-haften Torwarts zu nennen, aus gleichen Gründen werden hier die Namen der
Schützen nicht genannt, die sich beim Auslassen der vorhandenen Torchancen
hervortaten.
Statistisches
Pokalspiel: BSP (Schering) – Rot-Weiß
Tempelhof 4:2 (1:0)
Mannschaft: Knossalla , Bettac ,
Fiedler , Helbig , Hellwig , Meyer , Müller , Tjarks.
Unsere
Tore: Fiedler
(zum 1:3), Müller (zum 2:3), Spiel am 3.11.2010 im Poststadion.
Blanke Nerven ?
0:6 gegen LBB / IBM
Auch im
Spiel am 12.11.2010 gegen LBB / IBM in der Markgrafenstraße
kassierten wir zwei gelbe Karten für Fiedler (Foulspiel) und Lange
(Meckern) und dazu bekam Hellwig Rot für ein Allerweltsfoul.
Sauer auf den Schiedsrichter war „Wolle“ Hellwig, der eigentlich nie foult,
aber durch seine Schnelligkeit oft Ziel von unfairen Attacken ist. Und er sagte
nach dem Platzverweis in einem eigentlich völlig ruhigen Spiel mit Recht, dass,
wenn alle seine Gegenspieler in unseren bisherigen Spielen nach ähnlichen
Allerweltsfouls vom Platz gestellt worden wären, müssten die jeweiligen Gegner
die Spiele stets mit 4 oder 5 Spielern beenden. Naja. Detlef Lange, der gegen seine frühere
Mannschaft bis zum Schluss sehr bemüht war, kommentierte seine gelbe Karte so:
„Na, wenn der Schiri sich da wieder mal auslebt, da muss man ja was sagen“. Das
sagt Einiges über den Schiedsrichter!
Übrigens
war der Gegner nicht so sonderlich gut, und das 0:6 ist sicher viel zu hoch.
Aber LBB hatte zwei schnelle Leute, die wir erst einigermaßen in den Griff
bekamen, als die Beiden bereits für einen 3:0-Vorsprung ihrer Mannschaft
gesorgt hatten. Und außerdem spielten wir 16 Min. lang in Unterzahl.
Statistisch sieht das so aus:
Mannschaft: Pridöhl , Bettac , Fiedler
, Helbig , Hellwig , Lange , Meyer , Utz.
Besonderes: Rot für Hellwig, Gelb für Fiedler
und Lange. Keine Rot-Weiß-Tore
Spiel: Spiel am 12.11.2010 in der
Markgrafenstraße.
Defensiver
spielten wir dann in der 2.Halbzeit. Pridöhl, der in der 1.Halbzeit mehr
mit dem Mund arbeitete, konzentrierte sich in der 2.Hälfte in der Abwehr auf
das, was er am Besten kann, auf’s Fußballspielen nämlich, was bei den
Mitspielern gut ankam. Wir wurden nun sicherer in der Abwehr, hatten bei
einigen Vorstößen gute Torchancen durch Weitschüsse von Müller, durch Tjarks’
Kopfball nach Ecke und durch den sehr aktiven Helbig, der nach einem
Traumpass von Pridöhl mit dem Ball am leeren Tor des Gegners
vorbeirutschte. Durch unsere konzentrierte Abwehr kam der Gegner nur noch zu
wenigen Torchancen, das 4:0 gelang ihnen dennoch.
Das noch zur Statistik:
8.
Punktspiel: Rot-Weiß Tempelhof
– Borussia 93 0:4 (0:3)
Mannschaft: Knossalla , Bettac ,
Fiedler , Helbig , Meyer , Müller , Pridöhl , Tjarks.
Tore: Keine
Rot-Weiß-Tore. Spiel am
22.11.2010 in der Markgrafenstraße.

